W - Weser
Beiträge von floras
-
-
rohen Schinken
-
Bezüglich z.B Israel hier lesen
-
W - Werbekaufmann
-
-
T - Tettnang
-
technischer Fehler
-
X - Xenocongriden
-
C - Christus Dorn
-
U - Ural
-
-
-
Q - Queich
-
Y - Yucca
-
T - Tiger
-
S - Schneider
-
V - Vaselinedose
-
A - Aserbaidschan
-
P - Paderborn
-
Aber das hat er doch nicht? Außer daß er die Stadt belagerte.
Die lange Zeit der Blockade und der Mangel an Nahrungsmitteln führten zu Krankheiten und Seuchen, die eine hohe Zahl an Opfern unter den Einwohnern, den Flüchtlingen sowie den Angehörigen des Militärs forderten.
Im gesamten Zeitraum wurden zwischen de Lamboy und Ramsay Verhandlungen wegen der Übergabe der Stadt geführt. Da de Lamboy jedoch die Übergabe Hanaus auf "Gnade und Ungnade" verlangte, weigerte sich Ramsay zu kapitulieren. Die eingeschlossenen Truppen erhielten am 13. Juni 1636 durch ein hessisch-schwedisches Heer unter der Führung des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel Verstärkung. Da die von General Gallas versprochene Unterstützung durch kaiserliche Truppen nicht eintraf, konnte Lamboy den Einschließungskreis nicht mehr halten und musste sich über den Main zurückziehen.
Die meisten Schanzen wurden von dem schwedisch-hessischen Entsatzheer gestürmt und eingenommen. Zu nennenswertem Widerstand der Kaiserlichen kam es nur in der südöstlich der Stadt gelegenen Morastschanze, die schließlich in aussichtsloser Lage durch den Oberstwachtmeister von Buddingen gesprengt wurde.
Hieraus entwickelte sich später die Hanauer Sage, Lamboy habe sich nach missglückter Belagerung, auf Pulverfässern sitzend, im Lamboywald (Teil der Bulau), in die Luft gesprengt.