Beiträge von floras

    Ich liebe dich - Reinhard Mey

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    Ich habe unzählige Seiten vollgeschrieben

    Ich habe mir Geschichten ausgedacht

    Bin keine Antwort schuldig geblieben

    Ich hab den Denker und den Clown gemacht

    Ich habe Weisheiten von mir gegeben

    Und dabei manche Torheit wie's mir scheint

    Ich hab geredet als ging's um mein Leben

    Und doch nur immer eins gemeint

    Ich liebe Dich,

    Ich brauche Dich,

    Ich vertraue auf Dich,

    Ich bau auf Dich,

    Wollte nicht leben ohne Dich,

    Ich liebe Dich.

    Ich hab versucht in immer neuen Bilder zu sprechen

    Doch jetzt geht die Zeit mir aus

    Ich kann nicht mehr um 7 Ecken schildern,

    Ich sag es einfach und grade heraus,

    Ich sag es einfach und ich schreibe

    Auf Deinen Spiegel, auf die Bank, auf die beschlagene Fensterscheibe

    Wofür ich so viele Umwege erfand

    Ich liebe Dich,

    Ich brauche Dich,

    Ich vertraue auf Dich,

    Ich bau auf Dich,

    Wollte nicht leben ohne Dich,

    Ich liebe Dich.

    Manchmal sehe ich uns beide in Gedanken

    Auf einem menschenleeren Bahnsteig stehen

    Zwischen uns unsichtbares Schranken

    Und einer bleibt, einer muss gehen

    Lautsprecherstimmen und Türen schlagen

    Und winken aus dem anfahrenden Zug

    Ich will's immer und immer wieder sagen

    Und sag es Dir doch nie genug

    Ich liebe Dich,

    Ich brauche Dich,

    Ich vertraue auf Dich,

    Ich bau auf Dich,

    Wollte nicht leben ohne Dich,

    Ich liebe Dich.

    Apfelbäumchen

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    Ich weiß gar nicht, wie ich beginnen soll

    So viel Gedanken, und mein Herz ist übervoll

    So viel Gedanken drängen sich zur selben Zeit

    Freude und Demut und Dankbarkeit

    Im Arm der Mutter, die dich schweigend hält

    Blinzelst du vorsichtig ins Licht der Welt

    In deinen ersten Morgen, und ich denk

    Dies ist mein Kind, welch ein Geschenk

    Wenn alle Hoffnungen verdorr'n

    Mit dir beginn ich ganz von vorn

    Und Unerreichbares erreichen, ja ich kann's

    Du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz

    Sieh dich um, nun bist du ein Teil der Welt

    Die sich selbst immerfort in Frage stellt

    Wo Menschen ihren Lebensraum zerstör'n

    Beharrlich jede Warnung überhör'n

    Ein Ort der Widersprüche, arm und reich

    Voll bitt'rer Not und Überfluss zugleich

    Ein Ort der Kriege, ein Ort voller Leid

    Wo Menschen nichts mehr fehlt, als Menschlichkeit

    Wenn alle Hoffnungen verdorr'n

    Mit dir beginn ich ganz von vorn

    Und Unerreichbares erreichen, ja ich kann's

    Du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz

    Du bist ein Licht in ungewisser Zeit

    Ein Ausweg aus der Ausweglosigkeit

    Wie ein Signal, den Weg weiterzugeh'n

    Herausforderung weiter zu besteh'n

    Wo vieles voller Zweifel, manches zum Verzweifeln ist

    Da macht ein Kind, dass du alle Zweifel vergisst

    Es sind in einer Welt, die ziel- und ratlos treibt

    Die Kinder doch die einz'ge Hoffnung, die uns bleibt

    Wenn alle Hoffnungen verdorr'n

    Mit dir beginn ich ganz von vorn

    Und Unerreichbares erreichen, ja ich kann's

    Du bist das Apfelbäumchen, das ich pflanz

    Nun ist mittlerweile aus dem Apfelbäumchen, dass ich da gepflantzt habe

    Ein schönes großes, kleines Mädchen geworden

    Und ich merke, dass ich das wachstum meiner Kinder

    Nicht so ganz ohne Wehmut betrachten kann

    Selbst wenn ich natürlich weiß, dass die kinder uns nicht gehören

    Dass man sie gehen lassen muss, dass sie jeden Tag selbstständiger weden

    Dass sie uns immer weniger brauchen

    Das eines Tages das Haus leer sein wird und

    Dass der Tag natürlich immer eher kommt, als wir denken

    Aber ich bin wenigstens wild entschlossen die Zeit bis dahin mir Haut und Haaren zu erleben

    Ich höre diese Lieder ( "Der Weg - Herbert Grönemeyer" und "Amoi seg' ma uns wieder - Andreas Gabalier" ) jeden Abend bei Kerzenlicht vor dem Schlafengehen in unserem Wohnzimmer.

    Dann bin ich ganz nah in Gedanken bei meiner geliebten Frau.

    Das hilft mir "durchzuhalten" - wozu auch immer?

    Nichts - bin allein zu Haus und habe keine Lust allein zu essen.#Hbe mir eine "Mega"-Röstzwiebelfrikadelle aufgetaut. Danach einen fertigen Obstsalat.

    Anschließend einen sehr großen Cappucino und Sandkuchen (aufgetaut).

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    Habe heute morgen aber trotzdem einen Gulasch vom Schweine-Filet für 4 Personen zubereitet und gerade als "fertiges Essen" für spätere Tage eingefroren.

    Da geht wenigstens die Zeit vorbei.

    Alle diese "Tätlichkeiten" nur auf eine Person bezogen, wirkt natürlich ungeheuerlich. Dennoch gibt es sie auf viele Menschen verteilt.

    Deine Komprimierung auf nur eine Person gefällt mir.

    Somit wird es zu einer lesenwerten Geschichte und diese künstlerische Freiheit gefällt mir sehr, Hippie. 👍

    "Amoi seg' ma uns wieder" - Dieses Lied hat eine ganz besondere Bedeutung für Andreas Gabalier. Denn mit dem Song erinnert der sonst so kecke Steirer an seinen verstorbenen Vater und seine verstobene Schwester, die beide freiweillig aus dem Leben geschieden sind.

    Andreas' Vater nahm sich im Jahr 2006 aus unerklärlichen Gründen auf dramatische Art und Weise das Leben.

    Wenige Jahre später machte es ihm seine Tochter nach, da sie nicht wusste wie sie mit dem Verlust ihren geliebten Vaters umgehen sollte.

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    Amoi seg' ma uns wieder

    Uns oin is die Zeit zu gehen bestimmt

    Wie a Blattl trogn vom Wind

    Geht's zum Ursprung zruck als Kind

    Wenn des Bluat in deine Adern gfriert

    Wie dei Herz aufhört zum Schlogn

    Und du aufi zu die Engerl fliagst

    Dann hob ka Angst und loss di anfoch trogn

    Weil es gibt was nach dem Lebm,

    Du wirst scho segn


    Amoi seg ma uns wieder

    Amoi schau i a von obm zua

    Auf meine oitn Tag leg i mi dankend nieder

    Und moch für olle Zeitn meine Augen zua

    Ois wos bleibt ist die Erinnerung

    Und schön langsam wird da kloar

    Dass nix mehr is wias woar

    Dann soll die Hoffnung auf a Wiedesehn

    Mir die Kroft in mein Herzschlog legn

    Um weiter zu lebm

    Amoi seg ma uns wieder

    Amoi schau i a von obm zua

    Auf meine oitn Tag leg i mi dankend nieder

    Und moch für olle Zeitn meine Augen zua

    A Liacht sui da leichtn bis in die Ewigkeit

    Zur Erinnerung an dei Lebenszeit

    Amoi sehn ma uns wieder

    Amoi schau i a von obm zua

    Auf meine oitn Tag leg i mi dankend nieder

    Und moch für olle Zeitn meine Augen zua

    Amoi seg' ma uns wieder

    Lyrics Übersetzung - Übersetzung DEUTSCH:

    Uns allen ist die Zeit zu gehen bestimmt


    Wie ein Blatt getragen vom Wind geht's zum Ursprung zurück als Kind


    Wenn das Blut in deinen Adern gefriert


    Wie dein Herz aufhört zu schlagen und du rauf zu den Engeln fliegst


    Dann habe keine Angst und lass dich einfach tragen


    Weil es gibt etwas nach dem Leben, du wirst schon sehen



    Irgendwann sehen wir uns wieder


    Irgendwann schaue ich auch von oben zu


    Auf meine alten Tage leg ich mich dankend nieder


    Und mach für alle Zeiten meine Augen zu



    Alles was bleibt, ist die Erinnerung


    Und schön langsam wird dir klar,
    dass nichts mehr ist wie es war


    Dann soll die Hoffnung auf ein Wiedersehen mir die Kraft in meinen Herzschlag legen, um weiter zu leben



    Irgendwann sehen wir uns wieder


    Irgendwann schaue ich auch von oben zu


    Auf meine alten Tage leg ich mich dankend nieder


    Und mach für alle Zeiten meine Augen zu


    Ein Licht soll dir leuchten bis in die Ewigkeit


    Zur Erinnerung an die Lebenszeit



    Irgendwann sehen wir uns wieder


    Irgendwann schaue ich auch von oben zu


    Auf meine alten Tage leg ich mich dankend nieder


    Und mach für alle Zeiten meine Augen zu


    Auf meine alten Tage leg ich mich dankend nieder


    Und mach für alle Zeiten meine Augen zu

    Nachdem am 1. November 1998 und am 5. November 1998 sein Bruder und seine Ehefrau Anna Henkel-Grönemeyer innerhalb weniger Tage starben, nahm sich Grönemeyer eine längere Auszeit. Innerhalb dieser Auszeit schrieb er an seinem elften Album und beschreibt es selbst als eine Hilfe bei der Trauerverarbeitung. Die Single "Der Weg" widmete er seiner Frau. Grönemeyer schrieb das Lied selbst, produziert wurde es von Grönemeyer und dem Musikproduzenten Alex Silva.

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    Der Weg

    Ich kann nicht mehr sehen

    Trau' nicht mehr meinen Augen

    Kann kaum noch glauben

    Gefühle ha'm sich gedreht

    Ich bin viel zu träge

    Um aufzugeben

    Es wär' auch zu früh

    Weil immer was geht

    Wir waren verschworen

    Wären füreinander gestorben

    Haben den Regen gebogen

    Uns Vertrauen geliehen

    Wir haben versucht

    Auf der Schussfahrt zu wenden

    Nichts war zu spät

    Aber vieles zu früh

    Wir haben uns geschoben

    Durch alle Gezeiten

    Haben uns verzettelt

    Uns verzweifelt geliebt

    Wir haben die Wahrheit

    So gut es ging verlogen

    Es war ein Stück vom Himmel

    Dass es dich gibt

    Du hast jeden Raum

    Mit Sonne geflutet

    Hast jeden Verdruss

    Ins Gegenteil verkehrt

    Nordisch nobel

    Deine sanftmütige Güte

    Dein unbändiger Stolz

    Das Leben ist nicht fair

    Den Film getanzt

    In einem silbernen Raum

    Vom goldenen Balkon

    Die Unendlichkeit bestaunt

    Heillos versunken, trunken

    Und alles war erlaubt

    Zusammen im Zeitraffer

    Mittsommernachtstraum

    Du hast jeden Raum

    Mit Sonne geflutet

    Hast jeden Verdruss

    Ins Gegenteil verkehrt

    Nordisch nobel

    Deine sanftmütige Güte

    Dein unbändiger Stolz

    Das Leben ist nicht fair

    Dein sicherer Gang

    Deine wahren Gedichte

    Deine heitere Würde

    Dein unerschütterliches Geschick

    Du hast der Fügung

    Deine Stirn geboten

    Hast ihn nie verraten

    Deinen Plan vom Glück

    Deinen Plan vom Glück

    Ich gehe nicht weg

    Hab' meine Frist verlängert

    Neue Zeitreise

    Offene Welt

    Habe dich sicher

    In meiner Seele

    Ich trag' dich bei mir

    Bis der Vorhang fällt

    Ich trag' dich bei mir

    Bis der Vorhang fällt