Beiträge von floras

    Grüne Bohnensuppe - selbst zubereitet mit Rinderbeinscheibe, Zwiebel, Schinkenwürfel, Suppengrün, Kartoffeln, Bohnenkraut, Estragon, Frische Bohnen, Petersilie. Salz, Peffer, Zucker und Kräuteressig.

    Lecker und wärmend

    Heute hat meine ältere Tochter mit mir unseren "Medikamentenladen" aufgeräumt.

    Abgelaufene Medikamente wurden entsorgt.

    Allerdings auch alle Medikamente meiner Frau, egal, ob sie abgelaufen waren oder auch nicht.

    Angebrochene Medikamente werden ja nicht zurückgenommen.

    Unangebrochene können Ärzte dagegen noch verwenden.

    Es waren so viele Medikamente dabei, die meine Frau nehmen musste, und auch welche, die nach gewisser Zeit nicht mehr gewirkt haben und durch andere ersetzt wurden, bis auch diese ersetzt werden mussten.

    Zu Schluss wurden ja alle onkologischen Medikamente bei der Sterbebegleitung abgesetzt und sie bekam nur noch begleitende schmerzlindernde Mittel und Spritzen.

    Dabei habe ich unter dem Aspekt der verschiedenen und der sich ablösenden Medikamente ihre letzen Jahre und zum Schluss ihre letzten Wochen und Tage noch einmal erlebt.

    Ich bin sehr, sehr traurig und der Schmerz, er quält mich wieder.

    Pulled Pork (selbst zubereitet) mit Brötchen und Coleslaw

    Für mich gab es keine Hamburger Brötchen, sondern ganz normale Brötchen.

    (vor- und zubereitet von unserer älteren Tochter und ihrem Freund - für mich blieb lediglich übrig, das zu essen, womit ich keinerlei Schwierigkeiten hatte)

    Welche Zahl ist um 1 größer als 63?

    Natürlich die 64 - das weiß doch jeder.

    Verflixt noch einmal, die 4 ist ja gar nicht vorhanden!

    Also muss es eine andere Möglichkeit geben, die 64 anders darzustellen!

    Da war doch was in der Mathematik - und ich weiß, dass 25 = 32 ist.

    Da dem so ist, multiplizieren wir 32 x 2 und erhalten 64.

    Aha - eine 2 mehr.

    5 + 1 = 6 auch das ist richtig.

    Also muss es 26 sein, denn 26 = 64

    Von der 64 ziehen wir mal locker 63 ab und erhalten - O Wunder - genau die geforderte 1.

    Die Antwort so darzustellen, hat mir Spaß gemacht, statt nur die Antwort zu geben.

    Die Lösung erreicht man natürlich durch Potenzierung! 😅

    Liebe Wally,

    durch die "Kinderheim-Oase" und "Selinas Plaudertreff" sowie bei den Foren-Treffen in Osterholz-Scharmbeck und Nieheim und unseren privaten Treffen bei euch, bei uns und in der Osterwoche in Trusetal haben wir uns recht gut kennengelernt und es ist eine Freundschaft entstanden, die trotz Corona weiterbesteht.

    Freunde dürfen sich Sorgen umeinander machen, auch das zeichnet Feundschaft aus!

    Ihr habt meine Frau erfahren und wisst, wen und was ich damit verloren habe.

    Auch unsere beiden Töchter konntet ihr rechtzeitig noch zu Lebzeiten meiner Frau und kurz vor ihrem Tode kennenlernen.

    Auch Tig und Wonzel haben meine Frau persönlich kennen- und schätzen gelernt und unsere freundschaftlichen Beziehungen mit ihnen bestehen heute noch und auch zukünftig.

    All das verbindet - auch in traurigen Zeiten.

    Ich weiß, und ihr wusstet es auch, ich wollte nach dem Tode meiner Fau nicht mehr weiterleben.

    Ihr habt sogar mit meinen Töchtern darüber geredet, und das war auch gut so!

    Ich selbst hatte mich mit meiner Frau und mit unseren Töchtern darüber intensiv auseinandergesetzt, was schmerzhaft, aber auch gut war. - Ich musste dies allerdings aussprechen, damit es nicht permanent in mir brodelte.

    Und ich habe es sowohl meiner Frau als auch unseren Töchtern versprochen, es nicht zu tun.

    Und wenn ich ihnen dieses versprochen habe, dann halte ich es auch.

    Alles andere wäre eine Versündigung - das könnte ich ihnen niemals antun.

    Auch ich verspreche es euch.

    Dass meine Frau und ich uns wiedersehen werden, das allerdings glaube ich kaum.

    Das passiert nur in Gedanken, Fotos/Videos, Erzählungen und in "Gesprächen" daheim, VorOrt oder wo ich mich sonst aufhalte.

    All das ist allerdings keine Garantie, dass der Schmerz jemals aufhört wird.

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    Ach ja, ich muss Wonzel mal wieder anrufen. Er freut sich immer darüber.

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    Liebe Nati,

    schön, dass du auch von dir/euch geschrieben hast, wie ihr mit dem Tod von deinem Vater und vom Opa deines Sohnes umgeht.

    Es tut mir gut zu lesen, dass du das "Gespräch" mit deinem Papa auf dem Friedhof suchst und ihm erzählst, was bei euch so los ist und dass es für dich hilfreich ist.

    Auch dass es deinem Sohn gut tut, seinem Opa von seinem Leben zu erzählen und er so eine Befreiung erfährt, um sein Leben etwas unbeschwerter gestalten zu können.

    Macht weiter so, denn es tut euch beiden gut.


    Ich versuche es auch auf meine Art, wie oben beschrieben (#81) - nur mein tiefer Schmerz - er lässt mir noch keine aktive positive Lebensgestaltung zu - vielleicht ja auch noch nicht.

    Danke dir!

    #5.604 ohne Ton 🙁

    Hier jetzt mit Ton:

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    Lieber Hippie,

    ich habe - wie von unserem Wonzel - auch immer gerne deine Geschichten und Berichte gelesen.

    Du hast eine Art zu schreiben und zu erzählen, wobei es völlig uninteressant ist, ob diese Sachen wirklich geschehen sind oder auch nicht.

    Sie könnten auf jeden Fall wirklich geschehen sein und sehr vieles ist absolut nachvollziehbar.

    So auch deine Geschichte von Nelly, dir und deiner damaligen Frau (Mutter von Nelly) sowie dem Jungen unten am Friedhof und den Besuchen mit den "Gespächen" mit Nellys Mama.

    Unsere beiden Töchter sind schon lange erwachsen und haben ihren Partner.

    Ich weiß, dass sie mich trotzdem brauchen und werde mich weiterhin im Rahmen meiner Möglichkeiten um sie "kümmern" - ich liebe sie beide auch.

    Mit meiner Frau "rede" ich jeden Abend in unserem Wohnzimmer bei Kerzenschein und höre manche Lieder, die wir beide gemeinsam sehr mochten. Ein Bild von ihr habe ich auch aufgestellt.

    Und wenn meine Töchter bei mir sind, dann kann, darf und soll sie "mithören", was wir reden und besprechen.

    Wenn das Wetter, die Pandemie und mein Gesundheitszustand (ich habe seit wenigen Wochen Schmerzen im rechten Unterschenkel/Schienbein, evtl. Neuropathie? und kann nur wenig laufen) es zulassen, fahre ich auch mal zum Friedwald. Da kann ich unseren Familien-Baum umarmen und ihr aktiv vor Ort meine Gedanken und auch von uns erzählen.

    Dennoch schwingt meine tiefe Traurigkeit sehr stark mit; ich befinde mich in diesem "Loch" und kann einfach nicht loslassen - "nur" diese Verbundenheit mit ihr reicht mir eigentlich nicht, obwohl es für mich wahrscheinlich die einzige Chance ist, sie auf diese Weise in mein Leben "ohne sie" einzubinden.

    Doch nun noch mal zu dir und deiner Geschichte, für die ich dir sehr danke.

    Ich hatte diese Geschichte kaum anfangen zu lesen und als ich zu der Passage mit dem Jungen kam, bemerkte ich, dass beim Lesen, ich - genau wie der Junge auch, mit der Hand mein Kinn stützte.

    Zufall - ich denke: nein und hoffe, es ist positives Zeichen.

    Grüße auch Hagiel von mir!

    Lieber Floras,

    leider kann man hier mit allgemeinen Aussagen nicht helfen. Aber Du wirst gebraucht, Deine Töchter sind auf Dich angewiesen und sie brauchen Dich und ich denke sie leiden genau so wie Du.
    Du musst weiter für sie da sein und das sollte der alleinige Grund sein sich wieder am Leben zu beteiligen.
    Vielleicht solltest Du Dir überlegen, mal Hilfe anzunehmen und eine Trauerbegleitung zu machen. Das ist zwar kein schöner Begriff aber ich glaube das es so heißt.

    Ja, Klaus - ich kenne solche Angebote der Trauerbegleitung und zwei wurden mir auch unterbreitet .

    Corona hat das nicht erleichtert und teils finden Treffen in den Abendstunden statt, wo es schon dunkel ist und ich mit Auto dann nicht mehr fahren möchte.

    Und ob ich mich da öffen kann, ich habe da durchaus meine Barrieren.

    Und meine 6 1/4-jährige Heim-Vergangenheit - ich kann sie auch nicht einfach ablegen

    Auch Omikron trägt dazu bei. Ich gehe kaum noch außer Haus (Ausnahmen: Einkäufe, Arztbesuche, Fußpflege etc.).

    Hinzu kommt natürlich, dass ich mein Leben lang für andere da war (Geistig Behinderte, Kinder und Jugendliche in unserer Familiengruppe) und jetzt benötige ich vielleicht Hilfe - nur ist noch nicht definiert, welcher Art und wozu etc. .

    Natürlich bin ich für unsere beiden Töchter da - meine (unsere) Nachbarn und deren Kinder sind alle okay.

    Doch ich kann mich für mich selbst nicht positionieren.

    Zu Hippie, Nati und Wally schreibe ich auch noch etwas - das schaffe ich heute nicht mehr.

    Es ist schön, Mitglied in unserem Forum zu sein, ein Stück "Oase" - wie die Kinderheim-Oase es auch im ihrem Namen trug.