Beiträge von Klaus

    Ich komme aus einem Dorf in Thüringen dieses hat den Namen Kirchheilingen. Da gibt es eine schöne Tradition zu Pfingsten.
    Da habe ich 2 mal mitgemacht und es war wirklich schön für mich. Ich werde mal ein wenig darüber berichten.

    Zur Vorbereitung des Pfingstfestes schreiben sich alle die da mitmachen wollen in eine Liste der Pfingstgesellschaft ein. Man sollte da schon 18 Jahre alt sein.
    Die Liste ist eigentlich zweigeteilt in Pfingstburschen und Pfingstmädchen.

    Am Samstagsamstag treffen sich die Pfingstburschen und fahren mit einem Traktor und Personenanhänger und zweiten Traktor mit Hänger und einem Nachläufer in einen Wald der etwa 40 Kilometer entfernt ist. Dort trafen wir einen Förster der uns einen Maibaum (Tanne) zugewiesen, die war etwa 25 bis 30 m lang war. Diese wurde gefällt und dann mit Manpower zu den Traktor mit Nachläufer getragen und dort abgelegt, bricht der Baum musste eine neue Tanne dran glauben, aber unsere hat durchgehalten und wir konnten sie mit einer zweiten weit kurzeren Tanne festzurren.
    Nach einigen Stunden im Wald sind wir in Richtung Heimat aufgebrochen. Während der Fahrt hin und zurück haben wir ein "wenig" demBier zugespochen.

    Auf halben Weg befand sich eine einfache Gaststätte an der haben wir angehalten und uns ein wenig gestärkt, 4 Gänge Menue, Bockwurst mit Senf und Brötchen und natürlich einem Bier.
    Wir waren gegen 16 Uhr wieder zu Hause in Kirchheilingen Einige von uns mussten die Tanne bewachen und die anderen sind für zwei Stunden nach Hause gegangen um sich frisch zu machen und vor allem andere Klamotten anzuziehen.

    Als nächster Termin um 18 Uhr haben wir uns wieder an der Tanne getroffen.
    Die Pfingstmädchen kamen dann auch noch dazu und wir sind unter Musikbegleitung durch das Dorf gezogen. Alle Dorfbewohner habe sich dem Zug angeschlossen. Wir kamen nach kurzer Zeit an unserer Gemeindeschenke an und da wurde die kleine Tanne am Eingang aufgestellt. Dann ging es weiter zur Gaststätte zum grünen Schild. Dort hatten einige schon das vorbereite Loch für die große Tanne gesäubert.

    Als wir dann am grünen Schild angekommen sind, wurde die Tanne mit Muskelkraft aufgestellt. War eine mächtige Quälerei aber wir waren 40 Leute und eine spezielle Technik hat uns geholfen. Wir haben uns unter den Augen aller Einwohner versucht nicht zu blamieren, denn das schlimmste Sache wäre die gewesen das die Tanne bebrochen wäre oder das die Tannespitze abgebrochen wäre. Das wäre echt eine Blamage gewesen und man hätte einige Jahre darüber gelacht. Die gemeinsame Anstrengung hat sich gelohnt, denn irgend wann glitt der Fuß der Tanne ins Loch. Danach wurde sie ausgerichtet und arretiert, denn sie musste auch natürlich gerade stehen.

    Bevor ich morgen weiter schreibe mal die Internetadresse mit einigen Infos.
    Es hat sich das ein oder andere zu damals geändert.

    https://www.pfingsten-kirchheilingen.de

    Das ist die Pfingsgesellschaft von 1977 und ich war dabei.

    Letzte Reihe, der dritte von rechts, ein wenig versteckt bin ich, in der Reihe davor die fünfte von rechts ist meine Ex Frau.

    Habe eigentlich nur knapp 1 Jahr direkt in diesem Bereich gearbeitet, war da immer im Außendienst unterwegs.
    Nach dem Studium war ich schon das erste mal verheiratet und unser erster Sohn ist 1979 geboren. Habe 1978 das erste mal geheiratet.
    Während der Schwangerschaft meiner Frau habe ich mich entschieden der direkten Arbeit in einem Messtrupp den Rücken zu kehren und bin in die Berufsausbildung gegangen.
    Dort habe ich Vermesser in der praktischen Ausbildung betreut. Das habe ich von 1979 bis 1987 getan. Danach war ich für die gesamte praktische Berufsausbildung in unserem Betrieb verantwortlich. ( Wir hatten in unserem Betrieb in 2 Lehrjahren jeweils 25 Auszubildende und haben eine eigene Berufsausbildung in Theorie und Praxis betrieben. Heute würde man sagen wir haben die Ausbildung verschult)
    Wir haben jeweils im wechsel von 14 Tagen das erste bzw zweite Ausbildungsjahr betreut, die andere Zeit waren die Auszubildenden in der theoretischen Ausbildung.
    In der Praxis hatten wir 3 Gruppen die Jeweils von einem Ausbilder betreut wurden.
    Diese Zeit möchte ich echt nicht missen, weil sie für mich täglich immer neue Erfahrungen brachte. Denn man musste auf die täglichen Anforderungen reagieren und das hätte ich nicht als Messtruppführer im Betrieb nie gehabt. Dort hätte ich täglich die gleichen Tätigkeiten ausgeführt.

    Ich war im Mai aus der Armee entlassen und ich habe die nächsten Monate in Erfurt bei der Landesvermessung gearbeitet.
    In der Zwischenzeit habe ich mich in Dresden an der Fachschule beworben und wollte studieren. Um da angenommen zu werden brauchte ich aber die Zustimmung meines Betriebes, die habe ich bekommen also bin ich im September 1976 nach Dresden gegangen um für 3 Jahre mich zum Vermessungsingenieur zu qualifizieren.

    Mein Betrieb hat mich also zum Studium delegiert und damit hatte man nach dem Abschluss auch einen sicheren Arbeitsplatz.

    Als nach 18 Monaten meine Armeezeit zu Ende war musste ich mich im Wehrkreiskommando wieder anmelden.
    Das war schrecklich, denn da hatten mich welche Leute im Visier, es waren welche vom Strafvollzug und man wollte mich unbedingt in diese Richtung drängen. Das Gespräch zog sich über mehr als drei Stunden hin. Ich hatte aber für mich einen anderen Weg im Auge. Es war für mich sehr ätzend, denn ich hatte nach einer Nachtfahrt von einigen Stunden nur noch etwa 20 min Busfahrt vor mir um zu Hause zu sein.

    Irgend wann haben sie endlich von mir abgelassen und ich konnte gehen.
    Danach war es nur ein kleiner Schritt und ich war endlich zu Hause.
    Hatte dann nur ein paar Tage frei und dann musste ich mich wieder in Erfurt melden um meine Arbeit aufzunehmen.

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    Ich schaue Abends fast kein lineares Fernsehen, die meisten Sendungen interessieren mich absolut nicht.
    Diese Shows sind einfach nur Langeweile pur und die ewigen Krimis schaue ich mir auch nicht an. Suche mir Filme aus verschiedenen Diensten raus, die kann ich beenden wenn sie mir nicht gefallen.

    Wally und ich sind jetzt fast 5 Jahren in Rente. Man hat sein ganzes Leben gearbeitet und wird vom Staat nur geschröpft.

    Die Rente wird besteuert und jetzt die hohen Preise belasten einfach nur. Aber die Vollpfosten in Berlin genehmigen sich mindestens 1000 € mehr und dann stellen sich einige hin und meinen wir Rentner sollten dieses Jahr eine Nullrunde bekommen.
    Ich könnte nur noch k.....zen.

    Das ist leider ein Thema, welches Abendfüllend sein kann.
    Leider habe ich mich bei den Politischen Themen ein wenig zurückgenommen.
    Kann mich nur noch über die Scheiße die in Berlin aufregen, aber leider nutzt das wenig.