Beiträge von Klaus

    Der Wille ist zwar da, aber leider kommt hier meine Aktion mit der Klinischen Forschung dazwischen.
    Muss bis März zu sehr unterschiedlichen Terminen dort aufschlagen, zum Teil 2 mal die Woche.
    Bekomme seit einigen Wochen spritzen gegen meine Schuppenflechte und das Zeug wirkt sehr gut. Hatte schon nach der ersten Woche 30% weniger Hautprobleme. Jetzt sieht man fast gar nichts mehr, nur noch einige rote Stellen.
    Es war für mich ein Glücksfall in diese Studie hinein gekommen zu sein.

    IS droht mit weiteren Anschlägen in Frankreich

    In dem Bekennerschreiben zu den Anschlägen in Paris droht die Terrormiliz
    Islamischer Staat gleichzeitig mit weiteren Angriffen auf Frankreich. "Dieser Überfall ist nur der erste Tropfen Regen und eine Warnung", steht in der im Internet kursierenden Botschaft des IS.

    In einer am Samstag im Internet veröffentlichten Erklärung der Terrormiliz hieß es, "acht Brüder mit Sprengstoffgürteln und Sturmgewehren" hätten den "gesegneten Angriff" verübt. Dieser habe sich gegen "Kreuzzug-Frankreich" gerichtet. Die Angriffsziele seien "bewusst im Herzen von Paris ausgewählt" worden, hieß es in der Erklärung, deren Echtheit nicht überprüft werden kann. Die Stadt wurde als "Herz des Lasters" bezeichnet.

    Für eine Gala, die es nie gab
    DFB zahlte Millionenbetrag an FIFA ohne Genehmigung


    21.10.2015, 12:39 Uhr | sid, t-online.de

    Es wird immer unübersichtlicher: Die fragwürdige Zahlung des Organisationskomitees der WM 2006 an die FIFA in Höhe von 6,7 Millionen Euro ist offenbar ohne Genehmigung erfolgt.

    Das Bundesinnenministerium (BMI) erklärte auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung", der zuständige Präsidialausschuss des OK-Aufsichtsrats habe die geplante Zahlung nur zur Kenntnis genommen. "Ein zustimmender Beschluss wurde jedoch nicht gefasst", hieß es demnach.


    Geld für eine Gala, die es nie gab
    Laut der Zeitung unterrichtete das OK am 8. April den Präsidialausschuss des Aufsichtsrats bei einer Sitzung in Köln, dass man nicht benötigte Mittel aus dem mit zwölf Millionen Euro dotierten Kulturetat der WM umschichten wolle. Diese Mittel sollten "zu einem größeren Teil zu Gunsten der Auftaktveranstaltung" der WM genutzt werden.Der Ausschuss, dem alle Verträge ab einem Umfang von 500.000 Euro zur Genehmigung vorgelegt werden mussten, nahm diese Absicht laut des damaligen Bundesinnenministers Otto Schily allerdings lediglich "zur Kenntnis". Das BMI teilte mit, im Nachhinein lasse sich "die Freigabe entsprechender Finanzmittel bzw. die tatsächliche Zahlung nicht nachvollziehen". Laut Innenministerium sah der Beschlussvorschlag des OK vor, der FIFA sieben Millionen Euro für die Eröffnungsgala zu geben. Schily schrieb dazu, er nehme an, dass in der Sitzung am 8. April 2005 ein konkreter Betrag genannt worden sei. "Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dieser konkrete Betrag eine runde Summe gewesen. Wenn ein Betrag von 6,7 Millionen Euro genannt worden wäre, hätte es vermutlich Nachfragen gegeben, wie er zustande kommt."



    Warum zahlte die FIFA nicht zurück?
    Offen ist weiterhin, warum auch nach Absage der Auftaktveranstaltung im Januar 2006 keine Rückzahlung des Geldes erfolgte.
    Die FIFA hatte die Gala überraschend storniert. Offizieller Grund waren damals vermeintliche Probleme bei der Verlegung des neuen Rasens. Dieser könne nach der Gala nicht mehr in perfekten Zustand für die WM gebracht werden.

    Die Ethikhüter der FIFA erheben Anklage gegen Franz Beckenbauer. Die zuständige Untersuchungskammer hat ihre Ermittlungen gegen den Kaiser abgeschlossen. Das Verfahren sei zur rechtsprechenden Kammer weitergeleitet worden, teilte das Gremium des Fußball-Weltverbands mit. Ein Urteil steht unmittelbar bevor.

    Der Münchner Richter Hans-Joachim Eckert als Chef der rechtsprechenden Kammer wird die Entscheidung aber als Landsmann Beckenbauers nicht treffen. Stattdessen spricht der Australier Alan Sullivan das Urteil. Wann er seinen Beschluss fällt, ist nicht bekannt. Ob die FIFA-Fahnder wegen der Bestechungsvorwürfe gegen das Organisationskomitee der WM-Endrunde 2006 in Deutschland weitere Untersuchungen gegen Beckenbauer und Präsident Wolfgang Niersbach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgenommen haben, teilte die ermittelnde Kammer nicht mit.


    Befragungen zu WM-Vergaben 2018 und 2022
    Alle Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees, die bei der skandalträchtigen WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 im Dezember 2010 beteiligt gewesen waren, hatten vor der Ethikkommission aussagen müssen - so auch Beckenbauer. Als er dies zunächst verweigerte, wurde er im Sommer 2014 provisorisch für 90 Tage für alle Fußball-Aktivitäten gesperrt. Nach seiner danach erfolgten Aussage wurde diese Sperre aufgehoben, die Ermittlungen liefen jedoch weiter.


    Ermittlungen gegen Blatter, Platini und Valcke gehen weiter
    Die ermittelnde Kammer bestätigte außerdem die Fortführung der Ermittlungen gegen den suspendierten FIFA-Chef Joseph S. Blatter, den gleichfalls vorläufig gesperrten UEFA-Boss Michel Platini und den schon von der FIFA zuvor abgesetzten Generalsekretär Jerome Valcke. "Die ermittelnde Kammer tut alles in ihrer Macht stehende, dass innerhalb der 90-tägigen Suspendierung von Herrn Blatter und Herrn Platini eine endgültige Entscheidung gefällt werden kann", teilte das Gremium mit.



    Auch Spaniens Verbandschef Llona betroffen
    Auch nach den Untersuchungen gegen den Spanier Ángel María Villar Llona, Vize-Präsident der FIFA und der Europäischen Fußball-Union (UEFA), wird nun ein Urteil erwartet. Im Fall von Llona, der sich auf Spaniens Bewerbung um das WM-Turnier 2018 bezieht, wird allerdings Eckert die Entscheidung treffen.

    Quelle: T-Online.de

    Stimmung "hochgradig explosiv"
    Lage in Hamburger Flüchtlingscamp droht zu eskalieren

    16.10.2015, 13:27 Uhr | dpa
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    Die Flüchtlingsunterkunft in der Schnackenburgallee in Hamburg-Bahrenfeld. Hier sind mehr als 1000 Menschen untergebracht. (Quelle: dpa)

    Die Lage in Hamburgs Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge droht offensichtlich außer Kontrolle zu geraten. Laut einem internen Lagepapier der Polizei ist die Situation in einem Camp "kurz vor dem Kippen".
    Gemeint ist das Flüchtlingsaufnahmelager an der Schnackenburgallee im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld. Dort spielten sich tagtäglich dramatische Szenen ab. Das berichtet das "Hamburger Abendblatt", dem das Papier vorliegt.

    "Stimmung hat sich gedreht"
    Wegen der Kälte sei die Stimmung der 3300 Bewohner inzwischen "hochgradig explosiv". Mindestens 100 Bewohner seien allein im Zeltbereich des Camps schwanger oder "erkrankt".
    "Die Stimmung in der Schnacke hat sich mit der Herbstkälte völlig gedreht", heißt es in der Verwaltung. Das größte Hamburger Flüchtlingsdorf könne auch der Ort sein, an dem die Stadt in der Flüchtlingskrise scheitert.
    Laut dem Bericht attackieren Flüchtlinge auch andere Flüchtlinge, die in beheizten Zelten wohnen, sowie Wachmänner und die Leiterin der Einrichtungen. Dabei seien Drohungen ausgesprochen und die Verantwortlichen mit Holzlatten bedroht worden

    "Sitzen auf einem Pulverfass"

    Angesichts der aufgeheizten Lage unter den Flüchtlingen, die entweder auf eine Verlegung aus einem unbeheizten in einen beheizten Container oder auf einen Abtransport in ein anderes Lager warten, hat eine Mitarbeiterin eine Art SOS-Ruf abgesendet:
    "Wir sitzen hier auf einem Pulverfass. Wir vermuten, dass das bald hochgehen wird (...). Wir können das hier nicht mehr verantworten", heißt es in einer E-Mail an ihre Vorgesetzte der städtischen Gesellschaft "Fördern & Wohnen", die dem Abendblatt vorliegt.
    Ein anderer Sozialarbeiter äußerte gegenüber dem "Abendblatt" Angst, zur Arbeit ins Camp zu gehen. Allerdings ergänzt er, er könne verstehen, dass das Warten und die Ungewissheit in blanke Wut umschlage. "Die wenigsten Bewohner sind aggressiv oder haben schlechte Charaktere. Sie fühlen sich nur einfach alleine gelassen."

    Verschweigt die Polizei den Ernst der Lage?
    Die Polizei wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. "Interne Papiere kommentieren wir nicht", sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Noch am Donnerstag hatte die Polizei Vorwürfe zurückgewiesen, Probleme in Unterkünften herunterzuspielen: "Wir gehen offen und transparent mit der Thematik um", sagte ein Sprecher.

    Flüchtlingsandrang bei den Tafeln
    "Uns schlägt zunehmend Wut entgegen"

    15.10.2015, 18:20 Uhr | dpa

    Die Tafeln in Deutschland helfen Menschen in Not - dazu gehören zunehmend auchFlüchtlinge. Doch deswegen "schlägt uns zunehmend Wut entgegen", sagte Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbandes der Tafeln, der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

    Bis zu 50 Prozent mehr Bedürftige

    Seinen Angaben zufolge unterstützen die Tafeln derzeit 150.000 Flüchtlinge zusätzlich zu den etwa eine Million Nutzern täglich mit Lebensmitteln. "Das ist eine Steigerung der Tafelnutzer um zehn Prozent, in manchen Städten sogar um bis zu 50 Prozent", so Brühl. Täglich kämen weitere Flüchtlinge an den 2000 Ausgabestellen in Deutschland hinzu.

    "Lassen uns nicht einschüchtern"
    Die rund 60.000 Helfer würden am Rande der Belastbarkeit arbeiten, müssten sich zugleich aber auch der oftmals fremdenfeindlichen Anfeindungen erwehren.
    Eine der harmloseren Forderungen laute, die Lebensmittel ausschließlich an bedürftige Deutsche zu verteilen. "Flüchtlinge sind ebenso bedürftige Menschen wie auch arme Rentner oder Familien", betonte Brühl. Es dürfe nicht sein, dass die Armen gegeneinander ausgespielt würden. "Wir lassen uns nicht von Hasstiraden einschüchtern."

    Die Katze ist aus dem Sack.


    Zehntausende Flüchtlinge kommen derzeit nach Deutschland. Doch die deutschen Sozialversicherungssysteme sind in keiner Weise auf die Zuwanderung von mehr als einer Million Menschen vorbereitet. "Die Folge werden massive Steuererhöhungen sein", sagt der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen.