Beiträge von Hippie

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen


    Es war entsetzlich kalt; es schneite und war beinahe schon ganz dunkel und Abend, der letzte Abend des Jahres.
    In dieser Kälte und Finsterniß ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen, mit bloßem Kopfe und nackten Füßen. Als sie das Haus verließ, hatte sie freilich Pantoffeln angehabt: aber was half das? Es waren sehr große Pantoffeln gewesen, die ihre Mutter bisher benutzt hatte, so groß waren sie. Die Kleine aber verlor dieselben, als sie über die Straße weg huschte, weil zwei Wagen schrecklich schnell vorüberrollten. Der eine Pantoffel war nicht wieder zu finden, den andern hatte ein Junge erwischt und lief damit fort; er meinte, er könne ihn recht gut als Wiege benutzen, wenn er selbst erst Kinder hätte.
    Da ging nun das kleine Mädchen mit den kleinen, nackten Füßen, die ganz rot und blau vor Kälte waren. In einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer und ein Bund davon in der Hand. Niemand hatte den ganzen langen Tag ihr etwas abgekauft, Niemand ihr einen Pfennig geschenkt.
    Zitternd vor Kälte und Hunger schlich sie einher, ein Bild des Jammers, die arme Kleine!
    Die Schneeflocken bedeckten ihr langes, blondes Haar, welches in schönen Locken um den Hals fiel; aber daran dachte sie nun freilich nicht.
    Aus allen Fenstern glänzten die Lichter, und es roch ganz herrlich nach Gänsebraten: es war ja Sylvesterabend. Ja, daran dachte sie!
    In einem Winkel, von zwei Häusern gebildet, von denen das eine etwas mehr vorsprang als das andere, setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Füße hatte sie an sich gezogen; aber es fror sie noch mehr, und nach Hause zu gehen wagte sie nicht: sie hatte ja keine Schwefelhölzchen verkauft und brachte keinen Pfennig Geld.
    Von ihrem Vater würde sie gewiß Schläge bekommen, und zu Hause war es auch kalt; über sich hatten sie nur das Dach, durch welches der Wind pfiff, wenn auch die größten Spalten mit Stroh und Lumpen zugestopft waren.
    Ihre kleinen Hände waren beinahe vor Kälte erstarrt.
    Ach! ein Schwefelhölzchen konnte ihr gar wohl thun, wenn sie nur ein einziges aus dem Bunde herausziehen, es an die Wand streichen und sich die Finger erwärmen dürfte.
    Sie zog eins heraus. Rrscht! wie sprühte, wie brannte es! Es war eine warme, helle Flamme, wie ein Lichtchen, als sie die Hände darüber hielt; es war ein wunderbares Lichtchen! Es schien wirklich dem kleinen Mädchen, als säße sie vor einem großen, eisernen Ofen mit polirten Messingfüßen und einem messingenen Aufsatze. Das Feuer brannte so gesegnet, es wärmte so schön; die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen; - doch - da erlosch das Flämmchen, der Ofen verschwand, sie hatte nur die kleinen Ueberreste des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.
    Ein zweites wurde an der Wand abgestrichen; es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde diese durchsichtig wie ein Schleier: sie konnte in das Zimmer hineinsehen.
    Auf dem Tische war ein schneeweißes Tischtuch ausgebreitet, darauf stand glänzendes Porzellangeschirr, und herrlich dampfte die gebratene Gans, mit Aepfeln und getrockneten Pflaumen gefüllt. Und was noch prächtiger anzusehen war: die Gans hüpfte von der Schüssel herunter und wackelte auf dem Fußboden, Messer und Gabel in der Brust, bis zu dem armen Mädchen hin.
    Da erlosch das Schwefelhölzchen, und es blieb nur die dicke, feuchtkalte Mauer zurück.
    Sie zündete noch ein Hölzchen an. Da saß sie nun unter dem herrlichsten Christbaume; er war noch größer und geputzter als der, den sie durch die Glasthüre bei dem reichen Kaufmanne gesehen hatte. Tausende von Lichterchen brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie sie an Schaufenstern zu sehen waren, blickten auf sie herab. Die Kleine streckte ihre Hände danach aus: da erlosch das Schwefelhölzchen.
    Die Weihnachtslichter stiegen höher und höher; sie sah sie jetzt als Sterne am Himmel; einer davon fiel herunter und bildete einen langen Feuerstreifen.
    "Jetzt stirbt Jemand!" dachte das kleine Mädchen, denn ihre alte Großmutter, die Einzige, die sie lieb gehabt hatte, und die jetzt gestorben war, hatte ihr erzählt, daß, wenn ein Stern herunterfällt, eine Seele zu Gott emporsteigt.
    Sie strich wieder ein Hölzchen an der Mauer ab, es wurde wieder hell, und in dem Glanze stand die alte Großmutter so klar und schimmernd, so mild und liebevoll.
    "Großmutter!" rief die Kleine. "O! nimm mich mit! Ich weiß, Du entfernst Dich, wenn das Schwefelhölzchen erlischt; Du verschwindest, wie der warme Ofen, wie der herrliche Gänsebraten und der große, prächtige Weihnachtsbaum!"
    Und sie strich schnell das ganze Bund Schwefelhölzchen, denn sie wollte die Großmutter recht fest halten.
    Und die Schwefelhölzchen leuchteten mit einem solchen Glanze, daß es heller wurde, als mitten am Tage; die Großmutter war nie früher so schön, so groß gewesen; sie nahm das kleine Mädchen auf ihre Arme, und Beide flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch; und dort war weder Kälte, noch Hunger, noch Angst - sie waren bei Gott.
    Aber im Winkel an die Mauer gelehnt, saß in der kalten Morgenstunde das arme Mädchen mit rothen Backen und mit lächelndem Munde - erfroren an des alten Jahres letztem Abend.
    Die Neujahrssonne ging auf über der kleinen Leiche.
    Starr saß das Kind dort mit den Schwefelhölzchen, von denen ein Bund abgebrannt war.
    "Sie hat sich erwärmen wollen!" sagte man.
    Niemand ahnte, was sie Schönes gesehen hatte, in welchem Glanze sie mit der Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war.

    Hans Christian Andersen (1805-1875)

    Quelle: https://maerchen.com/andersen/das-k…elhoelzchen.php

    Ich mag auch diese Version...


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich weiß nicht so recht,wie ich anfangen soll...

    Als Nelly's Mama nach langen Leiden gestorben war, erging es mir damals ähnlich wie es floras und Klaus nun geht.

    Ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde, wir hatten eine gute Ehe. Aber ich habe sie bis zu ihrem Tod gepflegt.

    Auch wenn wir mehr oder weniger nur noch nebenher existierten, fiel ich dann doch in ein großes Loch als sie starb.

    Irgendwie brachten Nelly und ich das folgende Jahr rum. Da Nelly zu dieser Zeit noch Epileptikerin war und ich mich um sie kümmern musste

    ( Medikamente geben, überwachen, Krankenhaus und Arztbesuche usw..usw) war ich von großer Trauer verschont. Auch musste ich immer wieder Nelly trösten, wenn sie depressiv wurde.

    Ich erinnere mich, das ich eines Morgens ( es war noch sehr dunkel ) einen wunderschönen Stern am Himmel sah. Ich weckte Nelly und sagte zu ihr:* Schau, da oben ist Mama und schaut runter zu dir.* Als sie dann in der Schule war, nahm ich ein Blatt Papier und malte ihr das Sternenbild mit dem besonders großen Stern auf. Ich steckte das Bild in einen Rahmen und hing es an die Wand. Diesen Stern sieht man immer zu Jahresbeginn. Januar,Februar...

    Wenn Nelly diesen Stern morgens sah, grüßte sie ihn immer mit : * Hallo, Mammi...wie gehts dir?* Hat sie noch bis vor wenigen Jahren gemacht, als ich sie hier runter zum Bahnhof begleitete.

    Das nur nebenher....

    Wie geschrieben, das Jahr ging seinem Ende zu. Weihnachten rückte immer näher. Ich selber hätte Weihnachten für mich allein nicht's gemacht.

    Aber für Nelly suchte ich den alten künstliche Baum auf dem Dachboden , schmückte ihn mit Kerzen, Kugeln usw. Da wir seinerzeit von Hartz4 lebten, war das alles was wir hatten. Obwohl, ich kratzte meine letzten Kröten zusammen: Sie bekam ein kleines Geschenk und zu Essen hatten wir, weil ich ehrenamtlich im Tafelladen arbeitete und da etwas kaufen konnte.

    Am Heiligabend machte wir uns den obligatorischen Kartoffelsalat mit Saitenwürstchen. Dann war Bescherung ( Ich selbst schenkte mir ein runtergesetztes Buch und Nelly bekam eine Barbiepuppe, die sie sich lange gewünscht hatte.) Anschließend ging Nelly runter zu ihren Bruder, der mit seiner Familie in der Wohnung unter uns wohnte. Als sie später wieder nach oben kam, sagte sie mir *Gute Nacht* und ging in ihr Zimmer.

    Ich hörte sie dann lange weinen, bis sie endlich einschlief.

    Ich selbst saß dann die ganze Nacht vor dem Fernseher ---ohne wirklich was zu sehen, zu registrieren.

    Und dachte: Was ist das alles nur für eine große Scheiße.....


    Passt wohl hier rein....denn mit so einem Pferdeschlitten ( oder einem ähnlichen, größeren ) ist der Chef (-Gutsbesitzer-) meines Vaters mit seiner Familie am Heiligabend in's Nachbardorf zur Christmette gefahren. Unser Dorf war so klein, da gab es keine Kirche.

    Der Schlitten wurde auch benutzt, um im Winter, wenn alles zugeschneit war, in's nächste Städtchen zu fahren. Der Chef hatte zwar ein Auto, aber damals wurden keine Straßen regelmäßig vom Schnee geräumt, so blieb nur der Pferdeschlitten.

    Ich erinnere mich gerade, es gab einen Schneepflug! Vor dem wurden vier rießige Kaltblüter gespannt und die zogen den Pflug durch die Schneemassen. Man hätte vielleicht auch einen Traktor nehmen können-aber da war wohl der Treibstoff zu teuer.

    Wie dem auch sei...ich schaute immer neidvoll, wenn der Pferdeschlitten an mir vorbei fuhr.

    Irgendwann, wir machten gerade eine Schneeballschlacht, hielt der Schlitten neben mir. Vaters Chef rief mich und forderte mich auf, auf den Schlitten zu klettern. Ich kletterte hoch und der Chef legte einen alten mottenzerfressenen Pelz um mich, denn es war sehr kalt. Den Pelz hatte er meisten auf seinen Knien liegen, wenn er den Schlitten fuhr. Ich kuschelte mich in den Pelz und los ging die Fahrt. Meine Spielkameraden standen am Straßenrand und schauten neidvoll zu. Hoheitsvoll winkte ich dem Dorfpöbel beim vorbeifahren zu und streckte die Zunge heraus.

    Später,als der Chef mich an gleicher Stelle ablud, bereute ich mein Getue. Meine liebenswerten Freunde verhauten mich und *seiften* mich kräftig mit Schnee ein.

    Ich lach dich, floras , mit diesem Smilie nicht aus. Lache auch nicht über deinen Beitrag....

    es ist ein jucheisendes,frohlockendes Lachen...

    weil...so eine große Auswahl an Smilies gibt es nicht. Ein trauriges oder weinendes Smilie möchte ich nicht verwenden ( weil soooo schlimm ist dein Beitrag auch nicht...)

    Und ein Herz?? Nein...da kannste lange warten...:w11:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    The Power of Love Lyrics Übersetzung

    Das morgendliche Geflüster eng schlafender Liebender
    Wird zu einem Donnerhall, jetzt da ich dir in die Augen blicke

    Ich halte mich an deinem Körper fest, spüre jede deiner Bewegungen
    Deine Stimme ist warm und zärtlich
    Eine Liebe, die ich nicht aufgeben könnte

    Denn ich bin deine Frau
    Und du mein Mann
    Wann auch immer du mich brauchst
    Werde ich alles tun, was ich kann


    Sicher gibt es mal Momente
    In denen ich weit entfernt zu sein scheine
    Aber frage dich nie, wo ich dann bin
    Denn ich bin immer an deiner Seite

    (Chorus)

    Auf uns wartet etwas
    Das ich noch nie erfahren habe
    Manchmal ängstigt mich das
    Doch ich bin bereit, alles zu lernen
    Über die Macht der Liebe

    Der Klang deines schlagenden Herzens
    Machte mir plötzlich klar,
    Das Gefühl, dass ich nicht mehr so weiter machen kann
    Ist Lichtjahre entfernt

    (Chorus)

    Quelle: https://www.songtexte.com/uebersetzung/j…ch-bd6b182.html