Beiträge von Hippie

    Jetzt haben wir den Scholz überlebt--trotzt düsteren Voraussagen....

    Den *Stromausfall*....

    Und dem Merz geben wir zwangsweise eine Chance--er allein ist nicht die Regierung.

    Es gibt wahrscheinlich auch in unserem Nachbarland eine *Blödzeitung* wie bei uns---und aus dem Geschmiere wird uns dann Prophezeit.

    Zu oben...Notwehr! Wer's glaubt----

    Damals wurden *Fangprämien* ( ich nenne es mal so) an Bauern gezahlt, wenn sie einen entflohenen *Heimi* zurück brachten.

    Ist z.B. meiner Schwester passiert. Sie war damals in Buttenhausen im Heim--und ist einige Male getürmt.

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    Ich habe irgendwo geschrieben, das Wally und 1PS an ihrer Heimzeit zerbrochen sind. Ich habe sie erwähnt, weil wir sie durch einige Foren --einige Jahre--begleitet haben.

    Weil wir ihre Geschichte kennen.

    Aber sind wir ehrlich!--wir alle haben diese Heim-Zeit immer als *Rucksack* mit uns herumgetragen. Und immer wieder taucht diese Vergangenheit in unseren Köpfen auf. Der Eine kann damit umgehen...der Andere hat heute noch schwer daran zu knappern. Hat Alpträume.....

    Vor einigen Jahren gab es in einem Forum ( ImHeim.de?? Kahuna??) eine Liste von Ex-Heimis die Selbstmord begingen ( Hagiel kennt dies Liste auch ).

    Es war eine lange Liste. Besonders erschütternd war der Selbstmord zweier Brüder. Der Ältere hat sich zuerst umgebracht---der Jüngere wenige Tage später. Er hatte nur seinen älteren Bruder und ohne diesen kam er gar nicht mehr zurecht. Hatte seinen letzten Halt verloren.

    Ich muss dazu schreiben: Bei den Selbstmördern auf der Liste handelt es sich um Heimis, die aus den Heimen entlassen waren. Aber wir kennen ja die Abläufe:

    Schule beendet--Heimzeit beendet ( oder Volljährig geworden ), ein Arschtritt und raus in's Leben. Wenige schafften den Absprung, und die, die es nicht schafften??

    Von den Tempelhofmädchen landeten einige auf dem *Strich*---von den Jungen einige im Knast. Einer ( den ich kannte--der ein Freund von Jogi-Bär war ) wurde erschossen...

    Es ist ein trauriges Kapitel....die Heimgeschichte....keinen hat es damals interessiert, keinen interessiert es heute.

    Die Schuldigen ( Nonnen, Diakone, Erzieher, Lehrer...) --da sind die meisten gestorben. Die Akten wurden zum größten Teil vernichtet ( auf dem Tempelhof verbrannt )

    und die Jugendämter? Sie schweigen...wussten von nicht's....Ich habe damals ( wegen Heimkinderfonds ) bei *meinem* Jugendamt angerufen, nach Akten usw. gefragt.

    Nicht's vorhanden..vernichtet...könnte in irgendeinem Landesarchiv nachfragen. Brachte alles nicht's...

    Wir waren/ sind schon irgendwie eine verlorene Generation...

    Ich glaube, ich werde hier auch nicht weiter über den Tempelhof schreiben ( obwohl ich noch einiges zu schreiben hätte )--stecken wir wieder alles in eine Schublade und verschließen sie ganz fest.


    Zum Schluss ...Der Tempelhof. Landwirtschaft ist nicht zu sehen. Das Schwimmbad wurde zugeschüttet.

    In der Mitte mit dem hellen Dach ist das Schloß. Rechte Häuserreihe (Mit dem kleinen Türmchen) war die Heimkirche. Der Bauernhof hinten war unser Nachbar--da *durften * wir ab und an helfen.


    © Hippie

    Frohe Ostern

    Da seht aufs neue dieses alte Wunder:
    Der Osterhase kakelt wie ein Huhn
    und fabriziert dort unter dem Holunder
    ein Ei und noch ein Ei und hat zu tun.

    Und auch der Mensch reckt frohbewegt die Glieder -
    er zählt die Kinderchens: eins, zwei und drei …
    Ja, was errötet denn die Gattin wieder?
    Ei, ei, ei,
    ei, ei,
    ei!

    Der fleißige Kaufherr aber packt die Ware
    ins pappne Ei zum besseren Konsum:
    Ein seidnes Schnupftuch, Nadeln für die Haare,
    Die Glitzerbrosche und das Riechparfuhm.

    Das junge Volk, so Mädchen wie die Knaben,
    sucht die voll Sinn versteckte Leckerei.
    Man ruft beglückt, wenn sie's gefunden haben:
    Ei, ei, ei,
    ei, ei,
    ei!

    Und Hans und Lene steckens in die Jacke,
    das liebe Osterei - wen freut es nicht?
    Glatt, wohlfeil, etwas süßlich im Geschmacke,
    und ohne jedes innre Gleichgewicht.

    Die deutsche Politik … Was wollt ich sagen?
    Bei uns zu Lande ist das einerlei -
    und kurz und gut: verderbt euch nicht den Magen!
    vergnügtes Fest! vergnügtes Osterei!

    Kurt Tucholsky.

    Warum schreibe ich hier wieder über den Tempelhof?

    Wenn ich mit Bruder Jogi-Bär telef., gehen viele *Schubladen* auf. Erinnerungen an eine gute und schlechte Heimzeit. Fragen ohne Antworten...

    Ich kann etwas verarbeiten, in dem ich darüber schreibe....

    Der Sohn *meines* Heimleiters war bei einem Treffen der Ex-Templer dabei (2012 ). Die jetzigen Bewohner des ehem. Heimes hatten auf dem Dachboden des Schlosses Kartons mit vielen alten Fotos gefunden--auch eine Kasette mit einer Tonaufnahme war dabei.Darauf: Interview des Vorgängers meines Heimleiters und ein kurzes Filmchen einer Kindergruppe. Tatsächlich habe ich einige wiedererkannt....

    Martin ( Der Sohn ) hatt alles auf CD gebrannt(?) und jeder bekam diese CD...

    In dem Interview erzählt Herr Scherer ( Scherrer ? ) das er pro Kind und Tag 0,76 DM ( oder 1,76 DM ? ) vom Jugendamt erhalten habe.

    Jetzt ( etwa 1962 --63 ? ) bekäme er ca. 7,00 DM pro Kind und Tag...jetzt könne er venünftig wirtschaften.

    ( Der Tempelhof war fast ein *Selbstversorger*--Viehhaltung: Kühe,Schweine, Hühner--Pferde für Acker-und sonstige Arbeiten... Ein sehr große Gärtnerei...)

    Natürlich mussten Lebensmittel zu gekauft werden....Toilettenartikel...usw..usw..

    Ich weiß nicht, wie man mit so wenig Geld wirtschaften konnte.

    Im NET kann man lesen, was heute ein Platz im Kinder-Jugendheim ( Jetzt * Betreutes Wohnen* ) kostet__( sofern es stimmt )

    ***Aus dem NET:

    Was kostet ein Platz im Jugendheim?

    Die Kosten der Heimerziehung

    Heute kostet ein Platz für ein Kind durchschnittlich zwischen 3.500 – 4.500 EUR pro Monat.31.05.2001***

    Vielleicht kann floras etwas dazu schreiben..

    Wurden von dem Geld auch die Gehälter der Erzieher, Lehrer usw. gezahlt??

    Im Hintergrund Fachwerkhaus: Erdgeschoss und erster Stock Heimschule.

    Dachgeschoss: Gruppenwohnung der berüchtigten *Müllergruppe.* Meine Gruppe--bis die neuer Gruppe für 10 ältere Jungen eröffnet wurde.

    In der Müllergruppe war auch Norbert und Axel--ehemalige User von der* Oase*--bzw. der *Rebo-Stadt*...

    Müller war ein Sadist--prügelte mit Holzsandalen auf die Kinder ein, weil sie das Essen nicht runterschluckten: Kinder mussten das Erbrochene essen.

    Norbert ( nicht oben erwähnter ) türmte vom Tempelhof und wurde wieder eingefangen (ich glaube, von Bauern aus der Umgebung ).

    Er wurde in die Gruppenwohnung gebracht. Müller kam aus seiner Dienstwohnung ( neben dem Aufenthaltsraum ) in seinem, bei solche Anlässen geliebten, Trainigsanzug. Die Haare standen ihm zu Berge, das Gesicht feuerrot. Da wussten wir, was abging. Er drosch erbarmungslos auf Norbert ein--bis ihm die Puste ausging.

    © Hippie

    Geschichte.....

    Marktlustenau

    Marktlustenau hieß früher Lustenau (alt Lustenawe) und wurde nach Brandenburg-Ansbacher Sitte wegen seines Marktrechts auch Markt-Lustenau genannt.

    Als Hauptort der Herren, die auf dem Kreßberg saßen, war es lange Jahrhunderte sehr eng mit deren Geschichte verbunden. Urkundlich erscheint es zum ersten Mal sicher ca. 1303. Nach den Herren von Kreßberg wechselte die Burg mehrmals den Besitzer. Im Jahr 1545 wurde die Herrschaft Kreßberg an Ulrich von Knöringen, Amtmann in Crailsheim, verkauft. Mit diesem Adelsgeschlecht, das dem katholischen Glauben angehörte, begann der Kampf der evangelischen Bewohner um ihren Glauben.

    Nach und nach wuchs die katholische Bevölkerung immer weiter an. 1648 brannte die Burg auf dem Kreßberg nieder. An ihrer Stelle wurde 1718 bzw.1727 eine Wallfahrtskapelle erbaut. Der letzte Herr von Knöringen auf Kreßberg starb 1817. Marktlustenau gehörte mit der Herrschaft Kreßberg zum Ritterkanton Altmühl und kam 1806 unter Bayern, 1810 unter Württemberg.

    Der Tempelhof

    Der Tempelhof gehörte ebenfalls zum Herrschaftsbereich Kreßberg und war in frühester Zeit ein Gutshof. Kurz vor dem 30jährigen Krieg haben die Herren von Knöringen dort ein Lustschloß erbaut, das nach dem Brand der Stammburg 1648 zu ihrem alleinigen Sitz wurde. Nach dem Tode des letzten von Knöringen, Philipp Anton, ging das Schloß samt der Herrschaft 1839 an die Krone Württembergs.

    Bereits 1843 wurde aus dem Tempelhof eine evangelische Kinder- rettungs- und Erziehungsanstalt, zwei Jahre später kam eine Lehrerbildungsanstalt hinzu. 1922 erweiterte sich der Aufgabenbereich auf schwer erziehbare Fürsorgezöglinge, nach dem Krieg kam noch ein Altersheim hinzu. Von 1983 bis 2006 befand sich dort eine Einrichtung der Beschützende Werkstätte Heilbronn mit Behindertenwohnheim.

    Nach Übersiedlung der Beschützenden Werkstätte nach Crailsheim stand Tempelhof beinahe 4 Jahre leer.

    Übrigens...was für dich gut wäre: Ein Sprudelbad!! Enspannt...

    Billige Variante: Wanne füllen--reinsetzen--und pupsen. Spart Strom! Ist allerdings nicht unbedingt umweltfreundlich wegen den Gasen.

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    (**Furzt der Mensch Methan?

    Das Ergebnis: Die Gase, die wir jeden Tag so von uns geben, sind so zwischen 500 und 1500 Milliliter schwer. Im Schnitt wurden pro Tag und pro Person ungefähr 11 Milligramm Methan und 135 Milligramm CO2 durch Püpse ausgestoßen.11.04.2024**

    Quelle: NET )