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    Gut gemacht Klaus!
    Siehe hier:


    Raumfahrt-Training


    Ehemalige Kanzlermaschine fungiert als "Kotzbomber" für Parabelflüge
    Früher flogen Spitzenpolitiker mit dem Airbus – nun absolvierte er im Dienst des Luft- und Raumfahrtzentrums erste Parabelflüge.

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      Der A310 noch im Staatsdienst Foto: dpa

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      Den Herren scheint die Schwerelosigkeit gut zu bekommen. Foto: Fotos: dpa

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      Der A310 noch im Staatsdienst Foto: dpa

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      Den Herren scheint die Schwerelosigkeit gut zu bekommen. Foto: Fotos: dpa

    BORDEAUX/BERLIN (dpa). Die Maschine war schon ziemlich überall. Mit Helmut Kohl in Moskau, mit Gerhard Schröder in Peking, mit Angela Merkel in Washington. Als "Konrad Adenauer" gehörte der Airbus A 310 über viele Jahre hinweg zur Flugbereitschaft der Bundeswehr. Während früher die Last der Verantwortung in der Kanzlermaschine mitflog, werden die Insassen dort künftig Erhebendes erleben: Der Airbus wird seit Dienstag für Parabelflüge eingesetzt – dabei entstehen Momente der Schwerelosigkeit.
    Viele Jahre lang diente der 1989 erbaute Airbus als Kanzlermaschine, zuvor war er Teil der DDR-Linie Interflug. Vor vier Jahren wurde das Flugzeug aus Altersgründen ausgemustert – um nun auf
    einem völlig neuen Feld eingesetzt zu werden: Die Maschine ist am Dienstag erstmals als "A310 Zero G" drei Stunden lang Parabeln für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt geflogen. Dabei wurde durch achterbahnartige Manöver nahezu Schwerelosigkeit erzeugt, auch wenn das jeweils nur 22 Sekunden dauerte. In der Fliegersprache heißen solche Maschinen auch "Kotzbomber". Man muss das nicht unbedingt näher erläutern.

    Start und Landung waren in Bordeaux, wo die Maschine inzwischen ihre Heimat hat. Heute gehört sie der französischen Firma Novespace, die für Europas Raumfahrtbehörden Parabelflüge betreibt. 2,5 Millionen Euro bekam der Bund noch dafür – keineswegs zu viel für ein Flugzeug, das als Muster an Zuverlässigkeit galt. Für die "Adenauer" sprach, dass sie trotz aller Einsätze im Dienst der Regierung vergleichsweise wenig Starts und Landungen hinter sich hat. Lufthansa-Maschinen im gleichen Alter haben erheblich mehr geleistet. "Beim Starten und Landen ist die Flugzeugstruktur den stärksten Belastungen ausgesetzt", sagt die DLR-Programmmanagerin Ulrike Friedrich. "Die Herausforderung war, ein bezahlbares und dennoch relativ wenig beanspruchtes Flugzeug zu finden."

    Für die neue Bestimmung musste der Airbus allerdings kräftig umgebaut werden. Auf der Lufthansa-Werft in Hamburg wurde ein halbes Jahr lang daran gearbeitet. Den VIP-Bereich mit ehemals zwei Schlafkabinen, zwölf Sitzplätzen und Nassbereich gibt es nun überhaupt nicht mehr. Auch die meisten der 22 Business- und 57 Economy-Sitze sind weg.

    Neu ist eine "Experimentierzone": etwa hundert Quadratmeter in der Mitte der Maschine, mit Haltegriffen, ohne Fenster, begrenzt von schwarzen Netzen und ausgepolstert mit weißen Matten aus Kunstleder, die gut abwischbar sind. Dort wird jetzt zum Beispiel untersucht wie sich Staub in der Schwerelosigkeit verhält. Andere Versuche bereiten Experimente für die Internationale Raumstation ISS vor. Am Dienstag waren 36 Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Belgien mit an Bord. Mitflieger versichern übrigens, dass es mit dem Brechreiz gar nicht so schlimm sei, zumal die meisten vorher ein Mittel gegen Reisekrankheit bekommen. Der unschmeichelhafte Spitzname habe für eines der ersten Parabelflugzeuge der Nasa gegolten, erzählt Friedrich – das flog noch 150 Parabeln statt der gut 30, die bei DLR-Flügen üblich sind.
    Novespace will die ehemalige "Adenauer" künftig etwa alle zwei Monate zu kontrollierten Sturzflügen in die Luft schicken. In der Regel sind dann Wissenschaftler oder künftige Astronauten an Bord. Für einige tausend Euro können aber auch Privatleute einen Flug buchen.

    Und irgendwann ist in der "Zero G" vielleicht auch wieder ein Gast dabei, der die Maschine schon kennt. Der Vorstandsvorsitzende der DLR, Johann-Dietrich Wörner, hat Angela Merkel schon eingeladen, noch einmal mit ihrer alten Maschine zu fliegen. Nicht nach Washington, nicht nach Moskau, sondern in die Schwerelosigkeit.

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    Tip für den Morgen;

    der gesuchte "Raum" und das, worin er sich befindet, ist meistens für die ESA Unterwegs

    und hat seine derzeitige Heimat in der Nähe einer Stadt, die u.A. für Wein bekannt ist.

    Leider nein, Wonzel.

    Aber Personenbeförderung war der Ursprüngliche Zweck.

    Ist aber kein Schiff (wie Klaus geschrieben hat) oder ein Zug.

    Nächster Tip:

    früher wenig Platz für viele Menschen, dann viel Platz für wenig Menschen heute so ne Art Gummizelle.