Beiträge von Wonzel

    Gesternabend, nach des lieben Tages Müh', fand ich in meinem Briefkasten einen dicken gefütterten Umschlag mit etwas drin, wo ich genau wußte, das ist nicht nicht nur ein Schuhbändel. Es war ein Vorgeburtstagsgeschenk mit einem Päckchen Marzipanfrüchten, einer Schachtel Zigaretten und einen Umschlag, wo drinnen stand, ich zitiere wörtlich:

    Wolfgang ( germanischer Name Wolf, Gang )

    Hat ein gewisses Selbstbewußtsein.
    Er ist ein ehrlicher, hilfsbereiter und sozial eingestellter Mensch.
    Er liebt die Geselligkeit und ist ein ausgezeichneter Gastgeber.
    Er wird viel Erfolg in seinem Leben haben.
    Auf den Namen Wolfgang kann man stolz sein.


    Was für eine Wahrheit, hätte ich von mir selbst nie geglaubt, aber jetzt weiß ich's endlich und trage von nun an meine Nase ein wenig höher.

    Und, wer hat hat mich meine stressige Woche in diesem Moment etwas vergessen lassen? Elke, die Gute war's und ich bedanke mich von ganzem Herzen, auch weiß ich jetzt, die schönsten Momente kommen unverhofft. :wangenkuss: :rose:

    Tim, ganz einfach, du markierst den kompletten YouTube Text, dann dann drückst du den blauen Filmbutton, der ist gleich rechts von SQL, dann erscheinen 2ma Video. Genau in die Mitte dieser beiden Videozeichen kopierst du den YouTube- link.

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    Wenn eine was zu erzählen hat

    Gestern habe ich meine Frau, also Exfrau, vom Stuttgarter Flughafen abgeholt. Sie war zehn Tage auf Sizilien. Wir verstauen ihr Gepäck in mein Auto, wobei ich denke, wie kann eine Frau so viel Gepäck mitschleppen. Ich glaube, manchmal nehmen sie noch Möbelstücke mit, weil es könnte ja sein, daß in den diversen Hotels vielleicht der Nachttisch oder das Bett einfach fehlt. Mit so viel Gepäck könnte ich jedenfalls ein ganzes Jahr Urlaub machen und die Wäsche muß ja auch nicht jeden Tag gewechselt werden, das kann man daheim machen, aber nicht im Urlaub.
    Gleich nach Anbeginn der Rückfahrt fängt sie an, zu erzählen, was ich gut finde, weil sie dann zu Hause diesbzgl alles erledigt hat und es immerhin gut 2, 5 Stunden bis nach Freiburg dauert. Sie erzählt vom Ätna, von Palermo, von den liparischen Inseln, von diversen geschichtlichen Gebäuden und von der Geschichte dieser Insel. Sie erzählt allerdings auch vom Streß und schnauft dabei noch nachträglich, sodaß ich mir ein besseres Bild machen kann und daß sie jetzt wundgelaufenen Füße hätte und einen Sonnenbrand im Gesicht und sogar an der Ferse , was daher rührt, daß sie den Ätna nicht ganz bis nach halboben bestiegen hätte, obwohl man da bequem mit dem Bus hinkommt. Da sei sie dann auf ner Wartebank, wo sich die Touristen niederlassen, schlichtweg eingeschlafen, was ich sehr gut verstehe, weil ich auch lieber schlafe, als was anzuschauen, was man sowieso googeln kann.
    Bis nach Freiburg kenne ich nun ihre Erlebnisse so gut wie auswendig. Aber ich wage es nicht, zu fragen, ob sie auch schöne Bilder gemacht hätte. Ich weiß nämlich, wie sowas endet.
    Wir fahren erst zu mir, weil ich was zum Essen vorbereitet habe und hoffe inständig, daß sie ihre Kamera in irgendeinem Hotel liegengelassen habe. Kennt ihr das auch, wenn
    eine Urlauberin daheim nichts anderes zu tun hat, als euch mind 1.000 Bilder zu zeigen und jedes davon mit einem mind. 10- minütigem Kommentar hochinteressant untermalt und euch dann neidisch machenwill?

    Diese Frage stellt sich bei mir nicht, weil sie sagt, sie sei jetzt wahnsinnig müde und sie müsse daheim ihr Gesicht und Fuß mit irgendeiner Antisonnenbrandcreme einweichen. Jetzt bin ich frech und frage, ob sei denn keine Bilder gemacht hätte? Ach, jammert sie, das sei auch noch ne blöde Sache, weil sie habe vor Anbeginn der Reise vergessen, den Akku aufzuladen, denselben auch noch vergessen hätte und in Sizilien gäbe es ein entspr. Gerät nicht. Also eine tote Kamera. Ich liebe Sizilien, weil es manchmal besser ist, also für den Unbeteiligten, wenn es was nicht gibt, was dem Beteiligten allerdings Not und Elend bescheren kann.
    Ich sage jedenfalls, wie man nur so vergeßlich sein könne, das Wichtigste zu vergessen aber z.B. die Badewanne mitnehmen! Trotzdem tut sie mir leid und ich verspreche ihr, bei ihrer nächsten Tour, sie gewaltig daran zu erinnern. Das sage ich jetzt leichtsinnig, ohne Sinn und eigenem Verstand und ich weiß, in 3 Wochen fährt sie auf Kur ( Lehrer dürfen alles) nach Heiligenhafen an der Nord- oder Ostsee, was weiß ich. Da werde ich mir als Bestrafung wohl anschließend mind. 1.000 Bilder anschauen müssen. Geschieht mir recht. Ich leide gerne. Denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

    Wer feststellen will, ob er sich verändert hat, der sollte zu einem Ort zurückkehren, der unverändert geblieben ist...


    Das ist ein starker oder mit Tims Worten: Cooler Spruch.
    Er ist absolut richtig, weil man hierbei eine Reise in die Vergangenheit unternimmt und man feststellt, es hat sich viel geändert, ob im Positiven oder Negativen, sei dahingestellt. Es ist nichts mehr, wie es war. Die Zeit der Änderung, des Lernens die Zeit der Entwicklung bleiben und lassen in uns erst unsere Reife erkennen.
    Puuhh, wo ich doch gar kein Philosoph bin.

    … wenn man mutig ist, nicht mit dem Strom schwimmt; wenn man an sich glaubt und seine gesamte innere Kraft aktiviert; wenn man Verständnis für sich selbst aufbringt und seine Schwächen akzeptiert und wenn man "Verlieren" von Vornherein mit einbezieht.

    Stefan, sicherlich habe ich mich da etwas oberflächlich ausgedrückt, nur wie schaut das in der Praxis aus: Nicht mit dem Strom schwimmen? Der Strom muß ja nicht unbedingt etwas Negatives sein. Wie aktiviert man seine inner Kraft? Sie kann aktiviert werden durch die Hilfe anderer, weil man selbst selten weiß, was in einem steckt. Gut, man kennt seine eigenen Schwächen und akzeptiert sie auch, wenn sie nicht aus einem gewissen Rahmen fallen. Ich denke da an eine Aussage von einem Sportler, der mal sagte: "Wer nicht verlieren kann, kann auch nicht gewinnen"
    Ich denke da an den berühmten Song von Queen: "We are the champions, you are the loosers" Ein wunderbares Stück mit einem hervorragenden Freddy, aber der Text scheint mir etwas realitätsfremd und für die Loosers etwas deprimierend.

    Es sind schon so viele Noten geschrieben, so unendlich viel komponiert worden, und trotzdem wird immer wieder ganz neue Musik erschaffen. Das ist für mich das eigentlich Wundervolle an der Musik.


    Für mich ist sowas ein Phänomen, wie kann man aus lediglich acht Noten plus nochmals die entspr. Halbtöne, incl. Moll praktisch unendliche Musikstücke erschaffen? Dazu muß man natürlich noch den Gesang, die vielen Instrumente hinzufügen. Doch alle verwenden mehr oder weniger eine relativ begrenzte Anzahl von Noten.