Beiträge von Wonzel

    Im Großen und Ganzen war das Jahr 2013 ein Jahr wie jedes andere. Gut, vielleicht die Bundestagswahl, die für mich lediglich Nebensache war, weil, was das Politikwissen anbelangt, ich ne totale Nulpe bin. Ein Highlight war unter anderem das Treffen in Nieheim, wo ich interessante Leute kennenlernte, z.B. die Urgesteine Chinakracher und Jogi. Tappi, den Freßsack und Troja, mit ihrere Vorliebe für Badischen Weißwein. Auch war mir neu, daß Wally ihre und andere Getränke permanent neben das Glas schüttete und daß Jana später mal Kampfschwimmerin bei der Navycics werden wolle.
    Das größte Erlebnis war natürlich, daß ich einen zweiten Enkel bekam. Süß und goldig, wie er in seinem Bettchen liegt mit wachen und neugierigen Äuglein und allerdings bei mir eine gewisse Depression hervorrief. "Kleiner Kerl, da liegst du nun und weißt nicht, daß dein Ende schon vorprogrammiert ist. Schau mich an, dereinst lag ich auch da, wie du und jetzt schau mich genauer an. Armes Würmchen..."
    Wichtig auch, daß ich dieses Jahr mit dem Auto problemlos über den TÜV kam und der Sommer war kurz aber heiß und ich fast jeden Tag im Bad rumlungerte.Weihnachten war heuer ein besonderes Erlebnis, obwohl das Festtagsessen sehr zu wünschen übrig ließ. Aber ansonsten war es mehr ein Freuden- und Lachfest. Mit MS habe ich mich endgültig vertragen und heißt jetzt nicht mehr "MS - Miststückchen" sondern "SS- Sonnenstückchen"
    Ansonsten fällt mir nix mehr ein, ich weiß nur, das Jahr 2014 wird wohl ähnlich verlaufen wird, wie vergangenes Jahr, obwohl man gegen Überraschungen nie gefeit ist.

    Niemals hatte ein einziger Akt der Demut derart
    weitreichende Konsequenzen in der Geschichte
    wie der Satz Mariens:
    „Siehe, ich bin des Herren Magd.“


    Hm Peter, was verstehtst du unter "weitreichende Konsequenzen"? Maria war ne voll gottesfürchtige Frau, da konnte ein Satz wie dieser wohl kaum ausbleiben. Bedenke außerdem, daß erst beim Konzil zu Konstantinopel im 500. Jahrhundert die christliche Glaubensrichtung in jeder Hinsicht festgelegt wurde. So auch das Wesen Christi, Maria und Joseph, wobei natürlich auch alte Schriften zur Hilfe standen. (Wahrscheinlich ) Ohne dieses Konzil hätten wir heute vielleicht eine ganz andere religiöse Glaubensrichtung....wer weiß?

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    Hagiel, dabei kommt mir der Gedanke, mal rein theoretisch betrachtet: Wie groß müßte der Schlitten sein, wenn jedes Kind der Welt, außer den Heidenkindern natürlich, einen Teddybären erhalten soll?
    Ich schätze mal, er müßte die Größe von mind. 10 Riesenöltankern haben. Aber sag' das mal einem kleinen Kind, es würde dich für verrückt erklären. Mit Recht auch, denn der kindlichen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Sicher hat ein Jeder von euch den Film "300" gesehen. Da geht's um den treuen,braven freiheitssüchtigen Leonidas und seinem Gegenspieler Xerxes ( Für mich die imposanteste Persönlichkeit des ganzen Filmes, ich wünschte, ich würde annähernd ähnlich ausschauen ) Leonidas verteidigt Freiheit und Grundrechte während der böse Xerxes mit einem Millionenheer von Sklaven antritt.
    So, in Wirklichkeit war es ganz anders.Seit dem Gründer des Perserreiches unter Daraios, waren die Perser stets bemüht, die unterworfenen Völker nicht zu vernichten oder zu unterjochen. Im Gegenteil, er versuchte sie in sein Reich zu integrieren und ließ ihnen Freiheiten, wie Religionsfreihet, wie ein wenig später auch Alexander der Große. In ihrem Reich sollte es keine Sklaven geben, so sagt man. Im Gegenteil, die vielen Arbeiter, die die größten Bauwerke der damaligen Zeit erschufen, wurden sogar entlohnt. Beispiel Ausbau der Stadt Persepolis ( Stadt der Perser ) oder beim Bau des Daraioskanals ( Verbindung Mittelmeer - Totes Meer ) usw.
    Ganz anders die hochgelobten Griechen, sie hielten sich Sklaven und unterschieden streng nach Herkunft und Glauben und....machten keine Gefangenen. Ob das nun wirklich stimmt, daß sie bei der Auswahl der Neugeborenen so brutal vorgingen, wie im Film gezeigt, glaube ich kaum, denn nicht jedes Kind war in der Lage, im eiskalten Winter in der Wildnis zu überleben. Sparta wäre zu einem Matriarchat verkommen.
    Daß die Perser letztendlich unverrichteter Dinge wieder abziehen mußten ( Schlacht bei Marathon, Salamis und den Thermophylen ) war ihrem überheblichen Denken gegenüber den Griechen zuzuschreiben, sowie einem genialen Staatsmann, wie einem Themistokles.
    Die Perser hatten die Schlachten verloren, aber nicht den Krieg. Ihren endgültigen Untergang besorgte Alexander der Große. Schade....