Beiträge von Hagiel

    :thumbup:

    Auf Queen und somit auch auf Freddy Mercury bin ich erst aufmerksam geworden, als Freddy verstorben ist. Warum? Ich weiss es nicht. Ich hörte zwar die Songs, aber richtig aufmerksam war ich nicht. Das begann leider erst, nachdem er verstorben war. Freddy war ein begnadeter Sänger und es tut mir sehr leid, dass er so früh verstorben ist.

    Friedl war mittlerweile so neugierig geworden, was der Josef noch zu erzählen hatte, denn auch er wollte wissen, was es denn mit den Merkwürdigkeiten auf sich hatte und vor allem, was das mit ihm, dem Friedl, zu tun hatte? Ahnenforschung, was meinte er damit? In wiefern kam er darin vor. Seltsam, aber das würde ihm der Josef bestimmt erklären können. Er konnte kaum erwarten, was der Fremde noch so wusste und darum setzte er sich erwartungsvoll zu ihm, um ebenfalls eine Tasse Kaffee zu trinken. Josef Huber verstand und fuhr fort zu erzählen.


    Dass der Sepp so gut zuhören konnte, freute ihn, denn das war er nicht so gewohnt bei seinen Angehörigen. Die winkten immer schnell ab, weil er, einmal ins reden gekommen, nicht mehr so schnell aufhören konnte. Also fuhr er fort.


    Seine Mutter erzählte ihm vor vielen Jahren, dass er einen Bruder gehabt hatte, der aber leider im Babyalter verstorben sei. Die Umstände waren etwas mysteriös, und auf Nachfrage bei seiner Mutter, wiegelte diese schnell ab und wechselte das Thema. Josef glaubte, dass es die Mutter zu sehr schmerzte an dieses Kind erinnert zu werden und fortan fragte er nicht mehr nach. Trotzdem hätte er gerne etwas mehr gewusst, aber es sollten noch viele Jahre vergehen.

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    Der Fremde stellte sich als Josef Huber vor, wobei seine Freunde ihn Sepp nannten. Er hatte eine ähnliche Art, sich den Friedl anzusehen, ähnlich in der Weise, sodass er bei dem Friedl nicht mehr unbedingt Unbehagen auslöste, sondern seine Neugier hervorrief. Sein Blick war offen und freundlich und ein verschmitztes Lächeln blitzte sogar ab und zu durch.


    Er erzählte, dass er Familie hatte, die Kinder mittlerweile ihre eigenen Familie gegründet hatten und er somit mehr Zeit mit Reisen verbringen konnte, die er mit seiner Frau unternahm. Er hätte als Hobby die Ahnenforschung, und er sei dadurch auf einige Merkwürdigkeiten gestossen. Und ja, daduch sei er auch auf ihn, den Friedl förmlich gestupst worden.


    Sein Weg führte ihn in diese Gegend, wobei er auch die Ausstellung vom Friedl besucht hatte. Die Bilder seien wirklich bemerkenswert und auf alle Fälle einer genaueren Betrachtung würdig. Ganz besonders ein Bild hatte es ihm angetan. Aber darauf würde er später zurückkommen. Er legte eine Pause ein und liess sich eines von Friedel's Plätzchen schmecken.

    Straßenmusik mal etwas anders....unglaublich


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    Schade, der Applaus war sehr verhalten. Ein tosender Applaus wäre bei uns gewiss gewesen, aber die Asiaten sind diesbezüglich eher zurückhaltend. Das war super.......... :thumbup:

    Nein, Friedl war zwar ein sehr friedlebender Mensch , aber dumm und unvorsichtig war er trotzdem nicht. Vielleicht konnte er den Fremden mit Belanglosigkeiten aus der Reserve locken, so dass dieser anfing, von sich selber zu erzählen. Kommt Zeit, kommt Rat. Den Anfang sollte eine Tasse Kaffee machen. Friedl ermahnte sich zur Ruhe und arrangierte alles auf ein Tablett, welches er dann zur Stube rübertrug.


    Er liess sich Zeit, während er den Fremden aus dem Augenwinkel beoachtete, um dessen Stimmung herauszufinden. Das gelang ihm ganz gut, denn der Fremde konnte eine leichte Unruhe nicht verbergen, was für den Friedl ganz angenehm war. Ging es dem Fremden doch genauso wie ihm. Ein paar Plätzchen hatte Friedl ebenfalls aus seiner Keksdose hervorgezaubert und der Fremde schenkte ihm ein leichtes Lächeln.

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    Ich wünsche Euch einen besinnlichen 3. Advent ^^

    Vielleicht war es aber auch ganz anders. Friedl malte seine Bilder aus der Erinnerung, die er immer wieder vor seinem geistigen Auge sah. In der Natur war Friedl glücklich, er bemerkte die Stimmen der Tiere und da die Bilder für ihn ihre eigene Musik spiegelte, waren die Bilder für ihn voller Leben. Woran lag es also, dass diese Bilder für die Frau ohne Seele waren? Musste er wirklich die Tiere in die Bilder einbringen, um für andere Betrachter eben diesen Bildern Leben einzuhauchen? Oder lag es an der Stimmung des Tages, was ein jeder in den Bildern sah? Friedl erkannte, dass seine Bilder nicht unbedingt die gleichen Emotionen bei anderen hervorriefen wie bei ihm. Das machte ihn traurig, gab es für ihn nichts schöneres, als das Leben zu leben, wie er es gewohnt war. Im Einklang mit der Natur und in der Stille der Berge.
    Vielleicht gab es einen Weg, wie er die Bilder im Einklang mit seiner wunderbaren Musik zeigen konnte. Dieser Gedanke gefiel ihm und er fing an zu träumen.

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    Ist es so, dass Du nicht zuhörst oder scheint es so? ;) Diese Frage kannst Du Dir nur selber beantworten. :D Um zuzuhören braucht es Zeit und viel Geduld. Zuhören, ja, das kann ich, aber mir wird auch zugehört. Dann denke ich, dass ich ein Riesenglück habe, denn es stimmt was Wally sagt. Es hören immer weniger zu. Woran das liegt können tatsächlich eigene Probleme sein, Desinteresse, mangelndes Einfühlungsvermögen oder einfach keine Lust, jetzt in diesem Moment zuzuhören. Aber für mich persönlich steht fest, eine Menge Geduld gehört dazu und die Erkenntnis, dass sich vieles hinter der Fassade abspielt und wenn es mal rausgelassen wird, viele Parallelen zum eigenen Leben bestehen. Die Bereitschaft zu erzählen ebenso die Bereitschaft zum Zuhören muss da sein, sonst klappt das nicht und die richtigen Momente sind manchmal wie ein Sechser im Lotto. :)