Beiträge von Hagiel

    Du hast so viel schlimmes erlebt, da wundert mich gar nichts mehr. Du hast Angst vorm Schlafengehen, weil Dir in dieser Ungeschütztheit viel passiert ist, was Du nie verarbeitet, oder teils zur Gänze verdrängt hast.

    Ich stimme Simba zu, dass Dir eine Therapie helfen könnte. Aber dafür musst Du auch Vertrauen zum Psychologen haben, um Dich öffnen zu können. Ich weiss nicht ob Du noch vertrauen kannst. Entspannungstherapien helfen da auch nicht mehr weiter. Deine Angst müsstest Du besiegen können um dadurch zur Ruhe zu kommen.

    Positiv sehe ich, dass Du darüber schreiben kannst und dafür danke ich Dir. :sehrgut:

    Scheissendreck und Halleluja.... :schäm: Sind zwei, aber sie gehören zusammen. So kann ich fluchen und es hört sich nicht ganz so grauslich an. :zw: Ich kann sogar lachen dabei. ^^

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    Ich finde es gut, dass Wölfe alte Lebensräume wieder zurück erobern. Sie sind scheu und meiden den Menschen. Es gibt Ausnahmen, natürlich, wenn sie angefüttert werden, wie auf einem Bundeswehr Übungsgebiet geschehen und die Jungwölfe an den Menschen gewöhnt waren. Das sollte man lassen. Sie haben dann keine Angst mehr und können zu Problemwölfen werden.

    Wölfe helfen durch das Reissen von Rotwild, den Verbiss der Jungbäume zu verhindern, um so ein natürliches Gleichgewicht wieder herzustellen. So geschehen im Yello Stone Park. Als der Wolf verschwunden war, veränderte sich die ganze Landschaft, weil das Wild überhand nahm und durch Verbiss keine Bäume mehr hochkamen. Durch den Wolf änderte sich das wieder. Es gibt eine Doku darüber, die sehr informativ ist.

    Um jetzt zu unseren Graden zu kommen. Der Wolf ist nicht dumm und wenn ein Wildtier leichte Beute machen kann, (Schafe oder Ziegen, die eingezäunt sind), dann reisst er auch Nutztiere. Aber das weiss man und es gibt Massnahmen, die es ihm erschweren. In Griechenland wachsen seit altersher Hütehunde in der Schafsherde mit auf, und sie sehen die Schafe als ihre Familie an und verteidigen sie gegen die Wölfe. Mehrere Hütehunde verteidigen ihre Herde sehr erfolgreich gegen Wölfe und auch hier wird dieses Taktik zum Teil schon übernommen. Der Hütehund ist sehr teuer, aber ich denke schon, dass sie sich auf Dauer wirklich lohnen.

    Werden Nutztiere vom Wolf gerissen, gibt es für die Besitzer eine Entschädigung vom Staat und ich persönlich finde es ganz schrecklich, wenn gleich von Abschuss geredet wird.

    Warum haben viele Menschen Angst vorm Wolf? Es fängt schon im Märchen an.

    Wölfe sind sehr schöne Tiere und sie gehören hierher, weil sie schon vorher da waren. Wir bebauen ihre Reviere und nicht umgekehrt. Viele Wölfe werden durch den Strassenverkehr getötet, weil Autobahnen durch ehemalige Reviere gebaut wurden und so Reviere zerstückelt werden, die ein gefährliches Hinderniss für die Wölfe bedeuten. Um von eine Seite auf die andere zu gelangen, verlieren Wölfe ihr Leben. Seltsam, das scheint wohl eher eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nur ein toter Wolf ist ein guter Wolf.

    Ich denke, wir sollte dazu lernen und mit gutem Willen gibt es auch für den Wolf eine Zukunft, auch bei uns.

    Ich habe da meine eigene Erfahrung gemacht und wenn man mir nicht glaubt, ist mir das so ziemlich egal. Ich selbst allein weiß nur, was während der Stunde meines Todes passiert ist, ob klinisch tot oder sonst wie tot.

    Ich finde, dass Du sehr gut beschrieben hast, was Du erlebt hast und es ähnelt den Erzählungen manch anderer, die klinisch tot waren. Es gibt einige, die den Tunnel nicht gesehen haben. Mein Bruder hat mir ähnliches beschrieben und er sagte ebenfalls, dass er total erschrocken war. Das Erlebte beschäftigt ihn heute noch. Er konnte sich auch von der Decke aus beobachten.

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    Im Jahr 2007 erschütterte ein Kindesmissbrauchsskandal, der bis heute nachwirkt, die britische Kanalinsel Jersey. Der Dokumentarfilm analysiert, welche Mechanismen einsetzen, wenn übergeordnete wirtschaftliche oder politische Interessen dominieren und Aufklärung und Gerechtigkeit für die Opfer dabei auf der Strecke bleiben.

    Jersey nimmt seit jeher eine Sonderstellung im Vereinigten Königreich ein. Die Steueroase untersteht direkt der Königin: Die ernennt Jerseys wichtigste Repräsentanten, und das vom britischen Unterhaus unabhängige Parlament erlässt eigene Gesetze. Die Insel lebt von der Offshore-Finanzindustrie. Kapital: eine Billion US-Dollar.Im Jahr 2007 erschütterte ein Kindesmissbrauchsskandal die Insel: Was über viele Jahre im staatlichen Kinderheim "Haut de la Garenne" Schutzbefohlenen angetan wurde, schockierte ganz Großbritannien. Im Zentrum des Films stehen die Ermittlungen der leitenden Polizei-Beamten und später abgesetzte Minister*innen, die versucht hatten, das Ausmaß des Missbrauchs zu ermitteln, der das Leben von über 250 Menschen zerstört hat. Maßgeblich zur Aufklärung beigetragen haben zwei Blogger, die den teils aberwitzigen Ausreden der Beteiligten auf den Grund gingen. Der Skandal hat die Insel tief gespalten, schienen die Regierenden doch hauptsächlich darauf bedacht, den internationalen Ruf der Insel als ruhiges Steuerparadies nicht durch einen Missbrauchsskandal zu gefährden.Die Filmemacherin Camilla Hall hat jahrelang zum Fall recherchiert, Ermittler sowie Regierungsvertreter*innen befragt und gibt endlich auch den Überlebenden des Missbrauchs eine Stimme. Ihr Film erzählt die Geschichte einer Kultur des Schweigens und der Vertuschung, in der es nie zuerst um die Opfer oder um die Bestrafung der Täter ging, sondern immer vorrangig um die Interessen einer Insel, auf der Geld das alles beherrschende Thema ist.

    #kindesmissbrauch #jersey #doku
    Video verfügbar bis 30/08/2021
    Dokumentarfilm von Camilla Hall (GB 2020, 86 Min)


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    Die Hitze vertrage ich heute überhaupt nicht mehr. Ich suche dann den Schatten auf. Früher konnte es mir nicht heiss genug sein und die Sonne habe ich geliebt.

    Wir haben eine Terrasse zum Süden hin und die Dauerbestrahlung treibt die Temperaturen in die Höhe. Es ist nicht zum Aushalten, trotz Sonnenschirm. Hinter dem Gartenhäuschen haben wir jetzt eine Sitzecke eingerichtet, weil es dort gut zum Aushalten ist. War nicht so geplant, ist aber den Umständen geschuldet.




    Nicht jeder kann sich an frühere Leben erinnern und es ist gut so, denn das Wissen darum kann halt auch sehr belastend sein. All diese Fragen sind sehr anschaulich und sehr gut erklärt in der Doku. Ich kann das gar nicht so wiedergeben. Sehr interessante Fragen und tolle Antworten. Sehr einfühlend erklärt.

    Jeder kann für sich die eigene Meinung bestätigt sehen oder weiterhin für sich als unwahrscheinlich ansehen.

    Dieses komplexe Thema wirft immer wieder Fragen auf, mitunter, warum lebe ich mehrere Leben?

    Genauso sehe ich das auch. Von den Regierungen wird viel vertuscht und das Vertuschen hilft nicht gerade bei der Aufklärung und der Möglichkeit, dass wir besucht werden. Wohlwollend könnte man meinen, dass die Bevölkerung nicht beunruhigt werden soll, aber darin sehe ich eine Bevormundung.

    Dieses Thema, ich nenne das Beispiel Roswell, ist nicht leicht zu verdauen und wenn sämtliche Zeugen lächerlich gemacht und zum Schweigen verdonnert werden, macht das die Aufklärung auch nicht gerade leichter.

    Man weiss einfach zu wenig und hat nicht die Antworten die es braucht, um unbefangener mit dieser Thematik umgehen zu können.

    Ich glaube, dieses Thema braucht eine ganz grosse Toleranz.

    Super Wally, danke.

    Vor längerer Zeit habe ich von einer Frau eine Doku gesehen, die vor ihrem Tod in Irland gelebt hat. Ich weiss jetzt nicht ihren Namen. (Diese Doku werde ich noch raussuchen). Die konnte sich an ihr früheres Leben erinnern und wusste, wieviel Kinder sie hatte, wo sie gelebt hat und sie ging auf Spurensuche. Ihre damaligen Kinder lebten noch und sie konnte nach längerer Vorbereitung mit ihnen Kontakt aufnehmen. Durch Erzählungen, kamen sie sich näher, da die Frau Dinge und Begebenheiten erzählte, die nur ihre Mutter wissen konnte. Ihre Kinder waren mittlerweile alte Männer und ich glaube eine Tochter, ebenfalls in hohem Alter. Ihr jetziges Leben ist natürlich beeinflusst durch ihr Wissen um frühere Leben. Ich war in dem Masse fasziniert, dass diese Frau so natürlich und ohne Effekthascherei erzählte. Sie kam sehr glaubwürdig rüber. Ihre Geschichte wurde verfilmt und dadurch wurde alles noch anschaulicher. Wenn ich mich nicht irre, ist sogar ihr früheres Zuhause, jetzt als Grundmauern sichtbar.

    Als ich diesen Film zum ersten Mal sah, war ich ungläubig und gleichzeitig fasziniert.

    Ich habe es gefunden:

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    Liebes, ich glaube Dir, dass es eine Frage war. Ich hoffe, dass Lucifer sich auf dieses Thema noch einmal einlässt. Verschieden Meinungen sind interessant, und ja, liebe Simba, fragen darf man immer. :zw: