Beiträge von Hagiel

    Dieses Massaker am 07.10.23 an den Israelis ist von langer Hand vorbereitet worden und unterstützt worden. Um dieses Drama von Anfang an zu beschreiben. Es wurde gemordet auf grausamste Weise. Jetzt steht der Krieg im Gazastreifen im absoluten Mittelpunkt und die aktuelle Ursache gerät in den Hintergrund. Leider hat die Politik in dem Konflikt schon Jahrzehnte vorher versagt. Zweistaatenlösung hätte vieles verhindern können.

    Aber das rechtfertigt nicht dieses Morden vom 07.10. Unbeschreiblich wie die Hamas gewütet hat. Selbst im Süden von Gaza soll die Hamas ihre Quatiere unter einem Krankenhaus haben. Wer sagt denn, dass das nicht stimmt? Die eigene Bevölkerung ist der Hamas egal.

    Kriegsgebiete, wer kündigt vorher an, wo bombadiert wird? Wer sagt der Bevölkerung, dass sie in den Süden flüchten sollen, weil der Norden bombadiert wird? Wer hält die Bevölkerung vom Flüchten ab? Wer benutzt Geiseln? Zählt das alles nichts? Ja, es stimmt, dass ein Krankenhaus eingezingelt ist, das der Norden nur noch in Trümmern steht, aber das Andere stimmt eben auch?

    Ich denke bei solchen Konflikten zählen beide Seiten. Die Geschichte Palästinas ist keine schöne und von Anfang an hätten beide Seiten berücksichtigt werden müssen, um dieses Hochschaukeln des Konfliktes zu verhindern. Der Iran hat ein starkes Interesse daran, den Hass weiter zu schüren.

    Noch lange ist kein Ende in Sicht. Es wird weiterhin Tote in der Zivilbevölkerung geben, aber damit wird natürlich auch Stimmung gemacht und an die Menschlichkeit appeliert. Es ist richtig, dass wir uns empören, aber wir dürfen auch nicht den Anfanf vom Massaker aus den Augen verlieren.

    Wer Interesse hat und Zeit, die Geschichte Palästinas vom Anfang bis heute. Vieles habe ich so nicht gewusst, aber vielleicht kann man so Einiges besser einordnen.

    Initiative D21 – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Gibt es denn überhaupt jemals genug Entschuldigungen, Wiedergutmachungen und Gerechtigkeit für vergangene Kriege? Verhindert das neue Kriege?

    Nein, bestimmt nicht. Das beantworte ich für mich so. Dafür müsste der Mensch für sich einmal Lehren daraus ziehen und die Erkenntnis, daß Kriege die Welt nicht besser machen. Wenn ich sehe, dass vor jedem neuen Krieg genau so gejubelt wird, wie bei den Vorherigen, dann verstehe ich die Welt sowieso nicht mehr.

    Jubelnde Menschen auf den Strassen, wie vor einem bevorstehenden Fest. Nein, der Mensch lernt nicht und es wird immer so weiter gehen. Kein Leid ist gross genug, um das zu verhindern.

    Wo und bei wem müsste man bei den Entschuldigungen anfangen, ab welchem Jahrhundert und wenn es so gelaufen wäre, egal für welche Nation, hätten wir dann eine bessere Welt? Ab wann wäre es besser gelaufen. Es gibt unendliche Beispiele, die aufzuarbeiten wären. Ich glaube nicht daran.

    Die Besiedlungspolitik habe ich schon immer als schwierig angesehen.

    Ist es unsere historische Vergangenheit, die uns vieles mit anderen Augen sehen lässt?

    Israel hat sich nach dem Holocaust geschworen, alles zu tun, um so einen erneuten Genozid für sein Volk zu verhindern.

    Ich denke, dass wir überhaupt gar nicht wissen, was alles so im Hintergrund läuft. Die Situation ist so verfahren.

    Alles, was die Zivilbevölkerung zerstört ist für alle Seiten schrecklich....